
Auf Nachfrage von t-online, ob sie die kommenden Wettbewerbe jetzt lockerer angehen kann, sagte Freitag: „Ich denke, dass ich jetzt vom Kopf her anders an die Wettkämpfe rangehen kann. Dass man sich denkt: ‚Hey, ich muss eigentlich nur meine Sachen machen und dann wird das schon irgendwie funktionieren.‘ So war es im zweiten Durchgang.“
Anders als Freitag und Reisch wird Schmid voraussichtlich nur noch an einem Wettbewerb teilnehmen und von der Großschanze antreten. Die Fahnenträgerin der Eröffnungsfeier von Predazzo tat sich mit ihren Leistungen am Samstag schwer. Nach einem missglückten ersten Sprung meinte Schmid zu ihrem zweiten Durchlauf: „Es war ein bisschen Schadensbegrenzung.“
Schmid gestand, nicht ganz so locker gewesen zu sein und meinte nur: „Aber wer ist schon bei Olympia locker?“ Dann sagte sie ehrlich: „Im Moment bin ich bisschen enttäuscht.“ Auf t-online-Nachfrage, was ihr Olympia bedeutet, zeigte sich Schmid gerührt: „Es ist mit das größte Ereignis, das wir haben. Das so nah an zu Hause zu haben, da wo der Wintersport hingehört, bedeutet mir sehr, sehr viel. Es sind meine letzten Olympischen Spiele. Es ist sehr emotional für mich.“
Dann sagte Schmid weiter: „Ich würde im Moment gerne besser Skispringen, aber ich freue mich einfach hier zu sein, bei meinen vierten Spielen und das alles mitnehmen zu können und meine Familie als Unterstützung hier zu haben. Das hatte ich davor bei den Spielen nicht.“
Und einmal dürfen ihre Liebsten sie noch anfeuern. Auch, wenn es von der Normalschanze nicht zu Edelmetall gereicht hat, hat Schmid dennoch das Land am Tag der Eröffnungsfeier bewegt.










