„Sonntagstrend“
Umfrage: AfD rückt näher an die Union
23.03.2025 – 00:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Union gibt bei Umfragen Stimmen ab, die AfD legt zu. Der Abstand schmilzt deutlich.
Die AfD kann auch nach der Bundestagswahl in Umfragen zulegen. Beim aktuellen „Sonntagstrend“ des Instituts Insa ist der Abstand zur Union auf vier Prozent geschmolzen. CDU und CSU liegen demnach bei 27 Prozent, die AfD kommt auf 23 Prozent – ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Im November 2024 führte die Union noch mit 14 Prozent bei Insa-Befragungen.
Die SPD steht bei der Umfrage derzeit bei 15 Prozent, die Grünen können leicht zulegen auf 12 Prozent. Die Linke liegt unverändert bei zehn Prozent. Während das BSW immerhin die 5 Prozent schafft, ist die FDP mit drei Prozent weiter abgeschlagen.
Nach Angaben des Insa-Instituts gegenüber der „Bild“ profitiere die AfD davon, dass CDU-Chef Friedrich Merz mit dem Schuldenpaket nicht gehalten habe, was er vor der Wahl versprochen habe. „Mancher Enttäuschte geht zur AfD“, sagte Insa-Chef Hermann Binkert. Für die Umfrage wurde 1.202 Personen zwischen dem 17. und dem 21. März befragt. Die Fehlertoleranz liegt bei 2,9 Prozentpunkten.
Wenn am nächsten Sonntag bereits wieder Bundestagswahl wäre, stünde laut „Politbarometer“ des ZDF die CDU/CSU bei 27 Prozent (minus ein Prozentpunkt im Vergleich zu Anfang März) und die AfD bei 22 Prozent (plus eins). Die SPD käme auf 16 Prozent (plus eins) und die Grünen auf zwölf Prozent (minus eins). Die Linke könnte mit zehn Prozent rechnen, das BSW mit drei Prozent und die FDP mit vier Prozent (alle unverändert).
Die Umfrage zum „Politbarometer“ wurde von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen ausgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 18. bis 20. März 2025 bei 1305 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch und online erhoben. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent bei plus/minus drei Prozentpunkten und bei einem Anteilswert von zehn Prozent bei plus/minus zwei Prozentpunkten.