
Landtagswahl 2026
AfD baut Vorsprung in Mecklenburg-Vorpommern aus
19.02.2026 – 16:53 UhrLesedauer: 3 Min.
Neue Erhebung zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Die AfD liegt vor der SPD von Regierungschefin Schwesig. Ein Trend zur letzten Umfrage überrascht.
Vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern sieht eine Umfrage die AfD bei 37 Prozent. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kommt bei der repräsentativen Forsa-Erhebung im Auftrag der „Ostsee-Zeitung“ auf 23 Prozent, die CDU auf 13 Prozent. Die Linke, die aktuell mit der SPD die Landesregierung bildet, sieht die Umfrage bei 11 Prozent. Gewählt wird in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September.
FDP (2) und Grüne (4) erhielten in der Umfrage jeweils weniger als fünf Prozent und würden damit den Einzug ins Parlament verpassen. Das BSW, bisher nicht im Schweriner Landtag vertreten, liegt in der Umfrage bei 5 Prozent, Einzug ins Parlament ungewiss, wie bei der Bundestagswahl im Vorjahr.
Im Vergleich zu einer Wahlumfrage von Infratest dimap im Auftrag des NDR, die Ende Januar veröffentlicht worden war, legt die AfD zwei Prozentpunkte zu, die SPD büßt zwei Punkte ein. Die CDU landete in der NDR-Umfrage bei 13 Prozent, die Linke bei 12 Prozent und das BSW bei 6 Prozent. Grüne und FDP blieben unter fünf Prozent.
Aus der vorhergehenden Landtagswahl 2021 war die SPD mit 39,6 Prozent als große Gewinnerin hervorgegangen. Die AfD erhielt 16,7 Prozent der Stimmen, die CDU 13,3 Prozent, die Linke 9,9 Prozent, die Grünen 6,3 Prozent und die FDP 5,8 Prozent.
Von den Parteien in Mecklenburg-Vorpommern äußerten sich drei zu den Umfrage-Ergebnissen. Die AfD jubelte bereits bei ihrem Politischen Aschermittwoch in Demmin. Der Landesvorsitzende Leif-Erik Holm sagte auf der Veranstaltung, damit gehe es in Richtung Alleinregierung, für die die AfD 42 bis 43 Prozent brauche.
Die Spitzenkandidatin der Linken, Bildungsministerin Simone Oldenburg, sprach angesichts von 11 Prozent für ihre Partei von „stabilen Ergebnissen“. Die soziale Kompetenz der Linken werde von den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern anerkannt, erklärte sie. Die Linke sei auch nach der Wahl „die Garantie, dass es keine AfD-Politik geben wird, egal von wem sie kommt“.










