
Später sei ihr bewusst geworden, dass Böhm vor der Kamera „zutiefst entwürdigende und weitere auf Herabwürdigung zielende Fragen“ stellen wollte, erklärt Federau. Allein zum Schutz ihrer Familie habe sie darauf keine Antworten geben wollen. Als sie Böhm dies gesagt habe, sei ein indirekter Angriff auf ihre Familie erfolgt, behauptet Federau.
An dieser Stelle sei für sie „die Grenze überschritten“ gewesen. So habe sie mit den Worten „Die Würde des Menschen ist unantastbar – und das gilt auch für mich“ auf das Interview verzichtet. Böhm sagte dem „Nordkurier“, wie andere Kandidaten auch sei Petra Federau im Vorgespräch kritisch hinterfragt worden, wie sie politische Positionen, persönliche Netzwerke und öffentliche Auftritte einordne.











