Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Durchbruch – neues Medikament verdoppelt Überlebenszeit

Durchbruch – neues Medikament verdoppelt Überlebenszeit

Juni 2, 2026
O2 Telefónica gibt Abschaltungs-Termin bekannt

O2 Telefónica gibt Abschaltungs-Termin bekannt

Juni 2, 2026
Lothar Matthäus erinnert sich an peinlichen Bayern-Auftritt

Lothar Matthäus erinnert sich an peinlichen Bayern-Auftritt

Juni 2, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Ab jetzt ist Energy Sharing erlaubt
Wirtschaft

Ab jetzt ist Energy Sharing erlaubt

By zeit-heute.deJuni 1, 20263 Mins Read
Ab jetzt ist Energy Sharing erlaubt
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Energy Sharing in Deutschland

Solar-Besitzer dürfen ihren Strom ab jetzt mit Nachbarn teilen


Aktualisiert am 01.06.2026 – 08:07 UhrLesedauer: 3 Min.

imago images 166509652Vergrößern des Bildes

Schafe grasen vor Solarpaneelen: Wer eine Fläche hat, kann darauf eine Solaranlage bauen – und ab Juni den Strom mit der Nachbarschaft teilen. (Quelle: Imago/imago)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Zum 1. Juni tritt ein neues Gesetz in Kraft, das die Gründung von Energiegemeinschaften ermöglicht. Für wen sich das Modell jetzt lohnt.

Wer eine eigene Solaranlage besitzt, den daraus erzeugten Strom aber nicht vollständig nutzen kann, für den könnte es bald eine neue Lösung geben: Zum 1. Juni 2026 werden sogenannte Energiegemeinschaften möglich. Ein entsprechendes Gesetz hat der Bundestag bereits im Dezember beschlossen. Hintergrund ist eine EU-Richtlinie, die die Bundesregierung in nationales Recht umsetzen musste.

Funktionieren soll das Ganze wie folgt: Eine Person, ein Zusammenschluss von Personen, eine Genossenschaft oder in manchen Fällen sogar eine Kommune entscheiden, eine Energiegemeinschaft (Energy Sharing Community oder ESC) zu gründen. Zusammen erwerben sie eine oder mehrere Solaranlagen. Der Strom, der daraus erzeugt wird, wird unter den Mitgliedern der ESC verteilt.

Wichtig ist, dass derjenige, der die Solaranlage besitzt und betreibt, eine „natürliche oder eine juristische Person des Privatrechts“ ist, also ein Mensch oder eine Personenvereinigung wie ein Verein oder eine Stiftung. Dabei darf der Betrieb der Solaranlage keinem gewerblichen Zweck dienen. Damit sind Stromunternehmen grundsätzlich ausgeschlossen.

Strom darf auch kostenlos abgegeben werden

Die Mitglieder müssen einen Belieferungsvertrag abschließen, in dem klar geregelt ist, was der Strom kosten soll. Im neuen Gesetz steht explizit, dass der Strom auch umsonst sein oder sich der Preis dynamisch anpassen kann, je nachdem, wie viel Strom gerade zur Verfügung steht. Da der Strom trotzdem die regionale Infrastruktur nutzt, fallen Netzentgelte an. Außerdem muss es eine zentrale IT-Plattform geben, auf die alle Mitglieder der ESC zugreifen und auf der sie erkennen können, wie viel Strom gerade erzeugt wird und wer wie viel verbraucht.

Das Modell eignet sich nicht nur für Personen, die überlegen, sich eine neue Anlage anzuschaffen. Auch Besitzer von bereits bestehenden Solaranlagen können diese für das Energy Sharing anbieten. Das eignet sich zum Beispiel für Personen, die bald keine feste Einspeisevergütung mehr bekommen werden (Ablauf der 20-Jahres-Frist), oder für jene, die viel überschüssigen Strom produzieren und diesen lieber vor Ort anbieten wollen, anstatt ihn ins Netz einzuspeisen.

Österreich zeigt, wie Energy Sharing geht

Die Idee wird auch schon in anderen Ländern praktiziert. In Österreich gibt es seit 2021 ESCs – ein wachsendes Geschäft. Doch in Österreich herrschen anders als hierzulande bessere Rahmenbedingungen. So müssen Energiegemeinschaften nur reduzierte Netzentgelte zahlen. Die Höhe des Rabatts richtet sich danach, wie weit der Strom transportiert werden muss. Damit wird lokal erzeugter Strom bessergestellt als jener, der über weite Strecken transportiert werden muss.

Das ist einer der Gründe, warum Experten in Deutschland jetzt erst einmal keinen Energy-Sharing-Boom erwarten. Julian Schulz, Gründer des Mieterstromdienstleisters Metergrid, sagt zu t-online: „Der entscheidende Unterschied ist nicht das Gesetz. Es ist die Netzentgeltreform. Österreich hat Energiegemeinschaften wirtschaftlich attraktiv gemacht. Deutschland hat das Gesetz, aber nicht die Wirtschaftlichkeit.“

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

So prüfen Versicherte jetzt die Ansprüche

So prüfen Versicherte jetzt die Ansprüche

Beiträge für die Rentenversicherung steigen wohl stärker als geplant

Beiträge für die Rentenversicherung steigen wohl stärker als geplant

Traditionsunternehmen aus Bayern stellt Betrieb für immer ein

Traditionsunternehmen aus Bayern stellt Betrieb für immer ein

So prüfen Versicherte jetzt die Ansprüche

So prüfen Versicherte jetzt ihre Ansprüche

Geschwister-Streit um das Haus beim Erbe vermeiden

Geschwister-Streit um das Haus beim Erbe vermeiden

Agrar-Pionier beantragt die Insolvenz – 150 Mitarbeiter betroffen

Agrar-Pionier beantragt die Insolvenz – 150 Mitarbeiter betroffen

Deutsche Bahn gibt Ausbesserungswerk in Senftenberg auf: Nach 100 Jahren

Deutsche Bahn gibt Ausbesserungswerk in Senftenberg auf: Nach 100 Jahren

Maschinenbauer STC Spinnzwirn aus Ostdeutschland ist insolvent

Maschinenbauer STC Spinnzwirn aus Ostdeutschland ist insolvent

So stellen Deutsche den Antrag

So stellen Deutsche den Antrag

Redakteurfavoriten
O2 Telefónica gibt Abschaltungs-Termin bekannt

O2 Telefónica gibt Abschaltungs-Termin bekannt

Juni 2, 2026
Lothar Matthäus erinnert sich an peinlichen Bayern-Auftritt

Lothar Matthäus erinnert sich an peinlichen Bayern-Auftritt

Juni 2, 2026
Fast alle deutschen Neubürger wählen den Doppelpass

Fast alle deutschen Neubürger wählen den Doppelpass

Juni 2, 2026
Katrin Müller-Hohenstein: ZDF-Moderatorin trauert um Kollegen

Katrin Müller-Hohenstein: ZDF-Moderatorin trauert um Kollegen

Juni 2, 2026
Neueste
So prüfen Versicherte jetzt die Ansprüche

So prüfen Versicherte jetzt die Ansprüche

Juni 2, 2026
Schlager-Star spricht über seine Schulden

Schlager-Star spricht über seine Schulden

Juni 2, 2026
Unwetter in Deutschland: Wetter-Experte mit brisanter Sommer-Prognose

Unwetter in Deutschland: Wetter-Experte mit brisanter Sommer-Prognose

Juni 2, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.