Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Hunde fressen toten Besitzer an

Hunde fressen toten Besitzer an

Juni 30, 2026
„Verrückt“: Jürgen Klopp attackiert DFB-Elf nach Rückstand

„Verrückt“: Jürgen Klopp attackiert DFB-Elf nach Rückstand

Juni 30, 2026
Moderatorin macht Beziehung mit Riccardo Basile offiziell

Moderatorin macht Beziehung mit Riccardo Basile offiziell

Juni 30, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Ab jetzt ist Energy Sharing erlaubt
Wirtschaft

Ab jetzt ist Energy Sharing erlaubt

By zeit-heute.deJuni 1, 20263 Mins Read
Ab jetzt ist Energy Sharing erlaubt
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Energy Sharing in Deutschland

Solar-Besitzer dürfen ihren Strom ab jetzt mit Nachbarn teilen


Aktualisiert am 01.06.2026 – 08:07 UhrLesedauer: 3 Min.

imago images 166509652Vergrößern des Bildes

Schafe grasen vor Solarpaneelen: Wer eine Fläche hat, kann darauf eine Solaranlage bauen – und ab Juni den Strom mit der Nachbarschaft teilen. (Quelle: Imago/imago)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Zum 1. Juni tritt ein neues Gesetz in Kraft, das die Gründung von Energiegemeinschaften ermöglicht. Für wen sich das Modell jetzt lohnt.

Wer eine eigene Solaranlage besitzt, den daraus erzeugten Strom aber nicht vollständig nutzen kann, für den könnte es bald eine neue Lösung geben: Zum 1. Juni 2026 werden sogenannte Energiegemeinschaften möglich. Ein entsprechendes Gesetz hat der Bundestag bereits im Dezember beschlossen. Hintergrund ist eine EU-Richtlinie, die die Bundesregierung in nationales Recht umsetzen musste.

Funktionieren soll das Ganze wie folgt: Eine Person, ein Zusammenschluss von Personen, eine Genossenschaft oder in manchen Fällen sogar eine Kommune entscheiden, eine Energiegemeinschaft (Energy Sharing Community oder ESC) zu gründen. Zusammen erwerben sie eine oder mehrere Solaranlagen. Der Strom, der daraus erzeugt wird, wird unter den Mitgliedern der ESC verteilt.

Wichtig ist, dass derjenige, der die Solaranlage besitzt und betreibt, eine „natürliche oder eine juristische Person des Privatrechts“ ist, also ein Mensch oder eine Personenvereinigung wie ein Verein oder eine Stiftung. Dabei darf der Betrieb der Solaranlage keinem gewerblichen Zweck dienen. Damit sind Stromunternehmen grundsätzlich ausgeschlossen.

Strom darf auch kostenlos abgegeben werden

Die Mitglieder müssen einen Belieferungsvertrag abschließen, in dem klar geregelt ist, was der Strom kosten soll. Im neuen Gesetz steht explizit, dass der Strom auch umsonst sein oder sich der Preis dynamisch anpassen kann, je nachdem, wie viel Strom gerade zur Verfügung steht. Da der Strom trotzdem die regionale Infrastruktur nutzt, fallen Netzentgelte an. Außerdem muss es eine zentrale IT-Plattform geben, auf die alle Mitglieder der ESC zugreifen und auf der sie erkennen können, wie viel Strom gerade erzeugt wird und wer wie viel verbraucht.

Das Modell eignet sich nicht nur für Personen, die überlegen, sich eine neue Anlage anzuschaffen. Auch Besitzer von bereits bestehenden Solaranlagen können diese für das Energy Sharing anbieten. Das eignet sich zum Beispiel für Personen, die bald keine feste Einspeisevergütung mehr bekommen werden (Ablauf der 20-Jahres-Frist), oder für jene, die viel überschüssigen Strom produzieren und diesen lieber vor Ort anbieten wollen, anstatt ihn ins Netz einzuspeisen.

Österreich zeigt, wie Energy Sharing geht

Die Idee wird auch schon in anderen Ländern praktiziert. In Österreich gibt es seit 2021 ESCs – ein wachsendes Geschäft. Doch in Österreich herrschen anders als hierzulande bessere Rahmenbedingungen. So müssen Energiegemeinschaften nur reduzierte Netzentgelte zahlen. Die Höhe des Rabatts richtet sich danach, wie weit der Strom transportiert werden muss. Damit wird lokal erzeugter Strom bessergestellt als jener, der über weite Strecken transportiert werden muss.

Das ist einer der Gründe, warum Experten in Deutschland jetzt erst einmal keinen Energy-Sharing-Boom erwarten. Julian Schulz, Gründer des Mieterstromdienstleisters Metergrid, sagt zu t-online: „Der entscheidende Unterschied ist nicht das Gesetz. Es ist die Netzentgeltreform. Österreich hat Energiegemeinschaften wirtschaftlich attraktiv gemacht. Deutschland hat das Gesetz, aber nicht die Wirtschaftlichkeit.“

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Saft-Gigant Rauch rettet deutsche Getränke-Marke aus der Insolvenz

Saft-Gigant Rauch rettet deutsche Getränke-Marke aus der Insolvenz

Experte stellt Pensionen auf Prüfstand

Experte stellt Pensionen auf Prüfstand

Rentenerhöhung 2026: Rentenversicherung verschickt wichtige Post

Rentenerhöhung 2026: Rentenversicherung verschickt wichtige Post

Neckarsulm: 15.000 Audi-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs

Neckarsulm: 15.000 Audi-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs

British American Tobacco: Tabak-Riese streicht Tausende Stellen

British American Tobacco: Tabak-Riese streicht Tausende Stellen

800 Euro mehr für diese Steuerzahler

800 Euro mehr für diese Steuerzahler

SpaceX-Börsengang wird zum Lehrstück über Gier und Strategie

SpaceX-Börsengang wird zum Lehrstück über Gier und Strategie

Ein Gepäckstück frisst den Gewinn aus bis zu 30 Tickets

Ein Gepäckstück frisst den Gewinn aus bis zu 30 Tickets

Bargeld einzahlen: Dieser Trick funktioniert nicht

Bargeld einzahlen: Dieser Trick funktioniert nicht

Redakteurfavoriten
„Verrückt“: Jürgen Klopp attackiert DFB-Elf nach Rückstand

„Verrückt“: Jürgen Klopp attackiert DFB-Elf nach Rückstand

Juni 30, 2026
Moderatorin macht Beziehung mit Riccardo Basile offiziell

Moderatorin macht Beziehung mit Riccardo Basile offiziell

Juni 30, 2026
Jugendliche im Freibad Hangeweiher begrapscht – vier Verdächtige

Jugendliche im Freibad Hangeweiher begrapscht – vier Verdächtige

Juni 30, 2026
Gibt der FC Liverpool Vollgas für das Kölner Talent?

Gibt der FC Liverpool Vollgas für das Kölner Talent?

Juni 29, 2026
Neueste
„Zwei glorreiche Halunken“ im Stream: Dieser Kult-Western begeistert

„Zwei glorreiche Halunken“ im Stream: Dieser Kult-Western begeistert

Juni 29, 2026
Mercedes G-Klasse AMG: So fährt der Power-Geländewagen

Mercedes G-Klasse AMG: So fährt der Power-Geländewagen

Juni 29, 2026
So geht der Hamburger damit um

So geht der Hamburger damit um

Juni 29, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.