Die großen Vermögen in Deutschland liegen in den Händen älterer Menschen. Wichtig ist mit zunehmendem Alter die Frage, wer an Ihr Geld darf.
Unser Börsenbrief bei Saurenz Finance weist unter unseren Abonnenten eine Altersstruktur auf, die der der meisten Broker und Banken in Deutschland ähneln dürfte. Viele Abonnenten sind älter als 50 Jahre und legen großen Wert auf eine saubere Portfolio-Steuerung und weniger auf offensives Trading und wildes Zocken mit Einzelaktien aus der dritten oder vierten Reihe.
Das Altersvorsorgedepot wird zwar viele neue Interessenten mit der kapitalgedeckten Vorsorge in Kontakt bringen und ihnen die Angst vor dem Investieren nehmen, doch der prozentuale Anteil der Anlegergelder wird bei den älteren Menschen dominieren.

Zur Person
Daniel Saurenz ist Gründer von Feingold Research und bietet mit seinem Team seinen seit 2010 etablierten Börsenbrief an. Sein Fokus liegt auf Vermögensaufbau und aktivem Trading an der Börse. Den Börsenbrief finden Sie auf feingoldresearch.de und auf www.instagram.com/saurenz_finance.
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Eine intelligente Struktur für das eigene Vermögen, bestehend aus Aktien international erfolgreicher Firmen, gehört im Alltag dazu. Genauso wichtig ist eine Zusammenstellung sinnvoller und langfristig tragfähiger ETFs und Indexzertifikate. Gerade in Zeiten turbulenter Märkte ist es wichtig, dass Portfolios stabil bleiben. Denn analog zum Fußball gilt: Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive entscheidet Meisterschaften.
An der Börse bedeutet dies, dass man in positiven Börsenphasen dabei sein muss, für negative Börsenphasen aber frühzeitig gewappnet sein sollte. Seit nunmehr 25 Jahren ist dies auch unser Ansatz und genau das, was Anleger erwarten dürfen. Doch ein Punkt gewinnt seit Jahren an Bedeutung.
Gesundheit und Depotverwaltung
Denn aufgrund der immer vielfältigeren Brokerlandschaft stellt sich seit einigen Jahren verstärkt die Frage nach der Betreuung von Depots. Viele Menschen haben ihr Portfolio mittlerweile auf dem Handy oder steuern es über den Laptop mittels Log-in-Funktionen per Face ID oder Passwort. Die Zeiten, in denen man zum Telefon griff und beim Broker anrief, sind mehr und mehr vorbei.
Gerade bei älteren Menschen stellt sich irgendwann die Frage: Was passiert, wenn der Eigentümer des Portfolios aus gesundheitlichen oder anderen Gründen zeitweise oder längerfristig keinen Zugriff mehr auf das Depot hat? Was, wenn der Ehemann oder die Ehefrau einige Wochen im Krankenhaus verbringen muss und der Partner im Depot agieren möchte oder muss?
Vollmacht frühzeitig bedenken
Dann ist gegebenenfalls eine Depotvollmacht vonnöten. Praktisch lässt sich die Situation zunächst dadurch umgehen, dass man die PIN des Partners parat hat, sich mit dem Portfolio auskennt und es bereits gemeinsam betreut hat. Besser allerdings ist es, im Vorhinein eine Depotvollmacht einzurichten.
- Kontovollmacht erteilen: Das sollten Sie beachten
- Frag t-online: Was passiert mit meinem Depot im Erbfall?
Da dieses Thema immer häufiger relevant wird, haben wir am Beispiel mehrerer Broker durchgespielt, wie eine entsprechende Anfrage bearbeitet wird. Smartbroker+ hat als jüngstes Beispiel nachgezogen und ermöglicht es – wie einige Konkurrenten auch –, einen Bevollmächtigten festzulegen, der sich im Ernstfall um das Portfolio kümmern kann. Mit einer kleinen Ausnahme bei Wertpapieren, die nach unseren Recherchen auch bei Consorsbank, Comdirect oder ING nicht anders gelöst ist. Die Rede ist von der Finanztermingeschäftsfähigkeit.










