Kölner Moderatorin
„Alle auf Profit aus“: Amira Aly rechnet mit Momfluencern ab
29.10.2026 – 04:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Kinder auf Social Media – für Amira Aly ein Thema, das sie persönlich trifft. In ihrem Podcast bezieht die Moderatorin klar Stellung.
In ihrem Podcast „Amira + 1“ hat die Kölner Moderatorin Amira Aly ein Verbot von Kinderaccounts in sozialen Netzwerken gefordert. Besonders Eltern, die mit Auftritten ihrer Kinder im Netz Geld verdienen, kritisierte die 34-Jährige scharf.
Aly sprach in dem Format über Kinder, die bereits eigene Profile in sozialen Netzwerken betreiben. Ihr Urteil fiel eindeutig aus: „Diese Eltern sind alle auf Profit aus. Es gibt keinen anderen Grund, ein 14-jähriges Mädchen auf Social Media zu irgendwelchen Liedern tanzen zu lassen oder irgendwelche Videos zu posten. Es gibt keinen Mehrwert außer in finanzieller Hinsicht und das ist fahrlässig. Das sollte verboten werden.“
Beim Umgang mit eigenen Kindern zieht Amira Aly klare Grenzen
Auch Kommentare fremder Menschen unter Fotos von Minderjährigen bereiten ihr Sorgen. Anzügliche Bemerkungen über Kinder bezeichnete sie als „widerlich“. Eltern, die unmittelbar nach der Geburt Bilder aus dem Kreißsaal veröffentlichen, könne sie nicht nachvollziehen. Solche Beiträge finde sie „lächerlich“. Kinderaccounts, die offiziell von den Eltern verwaltet werden, brächten sie besonders auf. „Da denke ich mir nur so: Wozu, verdammt noch mal? Da steigt in mir die Wut auf“, sagte sie.
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Auch beim Umgang mit ihren eigenen Kindern zieht Aly klare Grenzen. Ihre beiden Söhne aus der früheren Ehe mit Oliver Pocher möchte sie möglichst lange von sozialen Netzwerken fernhalten. „Davor habe ich wirklich Angst und ich glaube, das wird noch mal sehr, sehr schwierig“, gestand sie. Soziale Medien seien mit zunehmendem Alter kaum vollständig zu vermeiden. Dennoch wolle sie ihre Kinder so lange wie möglich schützen: „Das ist Gift für Kinder.“
Am Dienstag hatte Aly öffentlich gemacht, erneut Mutter geworden zu sein. Mit ihrem Partner Christian Düren freut sie sich über eine Tochter. Es ist ihr drittes Kind. Bei der Erziehung möchte sie zwischen ihren Söhnen und ihrer Tochter keine Unterschiede machen. Besonders wichtig seien ihr Respekt, Hilfsbereitschaft und ein verantwortungsvoller Umgang mit anderen Menschen.












