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Home » 65 Prozent wollen AfD im Landtag einbinden
Politik

65 Prozent wollen AfD im Landtag einbinden

By zeit-heute.deOktober 28, 20262 Mins Read
65 Prozent wollen AfD im Landtag einbinden
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Mecklenburg-Vorpommern

Insa-Umfrage: Mehrheit für Einbindung der AfD im Landtag

Aktualisiert am 28.10.2026 – 20:30 UhrLesedauer: 1 Min.

Vergrößern des Bildes

Manuela Schwesig (SPD) und Leif-Erik Holm (AfD) am Wahlabend Mitte September: Die Mehrheit der Bürger Mecklenburg-Vorpommerns will die AfD einbinden. (Quelle: IMAGO/Marcus Brandt, Pool/dts Nachrichtenagentur/imago)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Die Alternative für Deutschland befindet sich in Mecklenburg-Vorpommern in der Opposition. Einer Umfrage zufolge sprechen sich Bürger in dem Bundesland überwiegend für eine Einbindung aus.

Die Mehrheit der Bürger in Mecklenburg-Vorpommern spricht sich einer Insa-Umfrage zufolge für eine Einbindung der AfD im Landtag aus. Annähernd zwei Drittel der Befragten sagten, die Oppositionsfraktion solle im Parlament umfassend oder partiell eingebunden werden, wie der „Nordkurier“ (Donnerstagausgabe) berichtet, der die Umfrage in Auftrag gegeben hatte. Insgesamt sprachen sich 65 Prozent dafür aus.

Insa hat den Angaben nach vom 21. bis zum 27. Oktober online 1.000 Wahlberechtigte befragt. Die Umfrage ist laut „Nordkurier“ repräsentativ. Die Fehlertoleranz soll bei höchstens 3,1 Prozentpunkten liegen. Das bedeutet, das Ergebnis kann um diesen Wert nach oben oder unten abweichen.

  • Mecklenburg-Vorpommern: SPD-Frau wird Landtagspräsidentin – AfD-Kandidat scheitert
  • Kandidatur noch ungeklärt: Mehrheit in Umfrage traut Schwesig Job als neue SPD-Chefin zu

Die Frage lautete: „Der richtige politische Umgang mit der AfD ist umstritten. Wie sollten die rot-rot-grünen Regierungsfraktionen Ihrer Meinung nach mit der AfD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern umgehen?“

Ein Fünftel lehnt Zusammenarbeit mit AfD konsequent ab

Ungefähr ein Fünftel der Befragten gab an, dass die Fraktionen von SPD, Linken und Grünen die Zusammenarbeit mit der AfD konsequent ablehnen sollten. 22 Prozent der Umfrageteilnehmer äußerten sich auf diese Weise.

In Mecklenburg-Vorpommern wurde am 20. September gewählt. Die AfD landete mit 38,2 Prozent der Stimmen vor der SPD, die auf 35,5 Prozent kam. Der Landtag in Schwerin trat nach der Wahl erstmals am 22. Oktober zusammen. Derzeit verhandeln SPD, Linke und Grüne über eine Koalition.

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