Seniorin überrascht
Kuhattacke bei Zugspitze – Spaziergang nimmt Wende
Aktualisiert am 26.10.2026 – 14:00 UhrLesedauer: 1 Min.
Wegen einer Begegnung mit einer Kuh endet ein Spaziergang in den Bayerischen Alpen für eine Seniorin unschön. Der Alpenverein warnt.
Am Wochenende war ein Paar in Oberbayern am Fuße der Zugspitze unterwegs. Dabei kam es zu einem folgenschweren Treffen mit einem Rind. Die 76-Jährige war mit ihrem Mann in Grainau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen spazieren, als ihr eine Kuh in die Quere kam.
Auf einem Landwirtschaftsweg, der mitten durch ein Weidegebiet führt, soll das Tier die Frau plötzlich mit seinen Hörnern angegriffen und umgestoßen haben. Die Seniorin wurde so schwer verletzt, dass sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik geflogen werden musste.
Deutscher Alpenverein: Abstand halten
Unfälle mit den Vierbeinern sind keine Seltenheit. Im Mai dieses Jahres hatte eine Kuhattacke in Österreich für eine 67-Jährige tödlich geendet – sie war von einer „mittleren zweistelligen Zahl“ an Kühen auf einer Weide angegriffen worden, auch ihr Mann wurde schwer verletzt. Im selben Monat schwebte in Nordfriesland ein 22-Jähriger zwischenzeitlich in Lebensgefahr, nachdem er von einer Mutterkuh attackiert worden war.
Begegnungen mit Kühen können für Wanderer gefährlich werden. Der Deutsche Alpenverein (DAV) rät deshalb, ausreichend Abstand zu den Tieren zu halten und besonders bei Mutterkühen mit Kälbern vorsichtig zu sein. Drohgebärden wie ein gesenkter Kopf, Scharren oder Schnauben sollten ernst genommen werden. Grundsätzlich seien Kühe jedoch friedlich, solange man ihnen mit dem nötigen Respekt begegne.











