Nach Operation
Ärzte geben Krebs-Update zu Papst
Aktualisiert am 21.10.2026 – 21:43 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Nachricht vom Lungenkrebs des Papstes hat viele Menschen bewegt. Nun äußern sich die Ärzte des 71-Jährigen zum Fortschritt der Behandlung.
Der Lungenkrebs bei Papst Leo XIV. hat nach Angaben seiner Ärzte nicht gestreut. Untersuchungen des bei einer Operation entfernten Gewebes aus der Lunge hätten bestätigt, dass die Erkrankung lokal begrenzt gewesen sei, teilten die behandelnden Ärzte des 71 Jahre alten Oberhauptes der katholischen Kirche in der Gemelli-Klinik in Rom mit. Eine weitere Therapie sei nicht erforderlich, dies habe eine onkologische Beurteilung ergeben.
Dienstag vergangene Woche war dem Pontifex der untere Lappen seines rechten Lungenflügels entfernt worden, in dem sich ein bösartiger Tumor befand. Am Samstag konnte Leo nach nur wenigen Tagen das Krankenhaus im Nordwesten der italienischen Hauptstadt wieder verlassen. Schon am Tag danach sprach er das traditionelle Angelus-Gebet vor Zehntausenden Gläubigen aus aller Welt.
- Krebserkrankung von Papst Leo: Was ein Adenokarzinom ist
Papst Leo XIV. braucht keine weitere Krebstherapie
Zuletzt war unklar, ob der Papst nach dem 90-minütigen Eingriff krebsfrei war. In dem medizinischen Bulletin der behandelnden Ärzte Luigi Carbone und Stefano Margaritora hieß es nun, die „endgültigen histologischen Befunde sowie die molekularbiologischen Untersuchungen“ des während Eingriffs entfernten Gewebematerials seien ausgewertet und dokumentiert worden.
In der Mitteilung hieß es weiter: „Die Ergebnisse haben bestätigt, dass es sich um ein Lungenadenokarzinom handelte und dass die Erkrankung lokal begrenzt war.“ Bei einem Lungenadenokarzinom handelt es sich Experten zufolge um die häufigste Form von Lungenkrebs. Die Sorge unter den weltweit 1,4 Milliarden Katholiken um ihr Oberhaupt war groß, ob der Krebs gestreut haben könnte.
Vor anderthalb Wochen hatte Leo das Angelus-Gebet dazu genutzt, vor den Gläubigen auf dem Petersplatz überraschend bekannt zu machen, dass bei ihm ein „Knoten in der Lunge“ entdeckt worden sei, der sich im Anfangsstadium befinde. Damals blieb noch offen, ob es sich um gutartiges Gewebe, eine Vorstufe von Krebs oder doch um einen bösartigen Tumor handelt. Nach dem Eingriff waren die Ergebnisse der Gewebeprobe mit Spannung erwartet worden.











