Daniel Morgenroth
Kritik an Silbereisen: „Traumschiff“-Kollege reagiert
20.10.2026 – 09:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit 2019 verkörpert Florian Silbereisen den „Traumschiff“-Kapitän Max Parger. Dafür wird er immer wieder scharf kritisiert. Sein Kollege Daniel Morgenroth kann das nicht verstehen.
Das ZDF-„Traumschiff“ ist Kult – doch trotzdem spart das Publikum nicht an Kritik. Die Geschichten seien seicht und vor allem Florian Silbereisen für die Rolle nicht qualifiziert genug. Schließlich sei er Moderator und Schlagerstar, kein ausgebildeter Schauspieler. Im Interview mit „Focus Online“ äußerte sich nun Daniel Morgenroth zu der Kritik.
Er ist ebenfalls seit 2019 fester Bestandteil des „Traumschiff“ und spielt Staffkapitän Martin Grimm. Morgenroth konnte Silbereisens Entwicklung aus nächster Nähe beobachten. „Von Beginn an hat sich Florian als absoluter Teamplayer gezeigt und hat so den vollen Support von allen Kollegen vor und hinter der Kamera“, betonte der 62-Jährige.

In die Rolle des Kapitäns sei er immer weiter hineingewachsen. Und auch seine Vorbereitung auf die Arbeit sei vorbildlich, versicherte Morgenroth.
Daniel Morgenroth erklärt „Traumschiff“-Erfolgsrezept
Dass sich das“Traumschiff“ nun schon seit 1981 großer Beliebtheit erfreut, erklärt sich Morgenroth mit der „Dreifaltigkeit, bestehend aus Romantik, Drama und Humor“. Diese sieht er als das Erfolgsrezept, bei dem das ZDF auch bleiben sollte. „Diese klassische Dramaturgie ist, konsequent ausgeführt, zeitlos und wird auch das nachwachsende Publikum erreichen“, sagte er.
Dass immer wieder Influencer in Gastrollen Teile des Formats sind, gefällt ihm hingegen weniger. Schon 2024 machte Morgenroth im Interview mit „bunte.de“ seinem Ärger darüber Luft. „Ich finde es ganz, ganz, ganz kritisch, wenn jemand, der den Beruf nicht kann, tatsächlich eine Hauptrolle spielt. Da hört der Spaß wirklich auf!“
Influencer bräuchten das Geld nicht und nehmen Schauspielern die Arbeit weg. Obendrein würde auch noch das Produkt viel schlechter werden. „Und das finde ich unter aller Würde. Das geht überhaupt nicht“, sagte er deutlich.











