Schütze erschossen
Schüsse an US-Grundschule: Mehrere Tote
16.10.2026 – 00:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Erst schießt er auf ein Auto, dann stürmt er eine Grundschule: Ein Angreifer tötet in Oregon mindestens drei Kinder. Wer den Schützen stoppte, ist unklar.
Mindestens drei Kinder und ein Erwachsener sind am Donnerstag bei einem Amoklauf an der Silver Rail Elementary School in Bend im US-Bundesstaat Oregon getötet worden. Der Täter wurde noch am Tatort erschossen, möglicherweise von einem Passanten.
Die getöteten Kinder waren demnach 5, 8 und 11 Jahre alt. Ein sieben Jahre altes Kind und eine 54-jährige Lehrkraft der Silver Rail Elementary School in Bend seien mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden, sagte der Chef der örtlichen Polizei, Mike Krantz.
Die Polizei Bend erhielt kurz vor 13 Uhr Ortszeit zunächst einen Notruf über einen Mann, der auf ein Auto schieße. Etwa eine Minute später gingen mehrere 911-Notrufe ein: Dieselbe Person sei in die Grundschule eingedrungen und habe dort das Feuer eröffnet. Beamte trafen innerhalb von drei Minuten am Tatort ein. Der Schütze war zu dem Zeitpunkt bereits tot.
- US-Newsblog: Alle aktuellen Meldungen
- Unfall am Eurotunnel: 19 Verletzte
Täter offenbar ein Teenager
Sheila Miller, Kommunikationsmanagerin der Polizei Bend, teilte auf einer Pressekonferenz mit, dass mindestens zwei Personen in das St. Charles Medical Center gebracht worden seien. „Zu den Opfern gehören Kinder“, sagte Miller.
Offen blieb auch, wer den Schützen erschossen hatte. Miller erklärte, es könnte „ein Anwohner gewesen sein“. Dem US-Sender CBS News zufolge soll es sich beim Täter um einen Teenager gehandelt haben, der von einem Passanten getötet wurde. Weitere Angaben zum Verdächtigen machten die Behörden zunächst nicht.
Nach dem Angriff evakuierten Beamte jeden einzelnen Klassenraum der Schule. Die Polizei von Bend gab bekannt, dass sowohl an der Silver Rail Elementary School als auch an einer nahe gelegenen Kirche – die als Sammelstelle für Familien dient – „auf absehbare Zeit“ eine starke Polizeipräsenz bestehen werde.











