Schwangere Tochter unter den Opfern
45-Jähriger erschießt sieben Familienmitglieder
13.10.2026 – 13:22 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Mann eröffnet in den USA das Feuer auf seine Familie. Der örtliche Polizeichef spricht von einer „schrecklichen“ Tat.
Ein 45-jähriger Mann hat im US-Staat Pennsylvania am Freitag acht Menschen erschossen – und sich danach wohl selbst umgebracht. Polizeichef Rick Lorah erklärte: „Es war der schlimmste Tatort, den ich jemals gesehen habe.“ Sieben der Todesopfer sollen mit dem Mann verwandt sein. Wie die Polizei mitteilte, sind unter den Todesopfern zwei Kinder und eine hochschwangere Frau.
Der Vorfall ereignete sich in der Kleinstadt Erie. Die Polizei sei am Nachmittag alarmiert worden – als die Beamten vor Ort eintraf, entdeckten sie vor einem Wohnhaus zwei tote Frauen. Wie die Polizei mitteilte, fanden die Einsatzkräfte Mithilfe von Drohnen und einem Roboter weitere Tote innerhalb des Hauses. Schließlich sei das Gebäude von Spezialkräften gestürmt worden.
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Laut Polizeichef Lorah gibt es Kameraaufnahmen, auf denen zu sehen ist, wie die zwei Frauen „verzweifelt“ an die Tür ihrer Nachbarn klopfen und um Hilfe bitten. Auf den Aufnahmen scheine es so, als ob aus dem Haus gedämpfte Schussgeräusche zu hören sein. Schließlich sei der Täter herausgekommen und habe die Frauen erschossen. Lorah sagte: „Es war schrecklich.“

KI meldet mutmaßliche Todesschüsse
Wie bei einer Pressekonferenz erklärt wurde, lebten in dem Haus mehrere Generationen einer Familie zusammen. Eine der getöteten Frauen sei im achten Monat schwanger gewesen – bei den Kindern handelte es sich laut Polizei um einen fünfjährigen Jungen und ein einjähriges Mädchen. Wie die US-Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf einen Bekannten schreibt, war der Schütze der Großvater der beiden Kinder und der Vater der Schwangeren.
Polizeichef Rick Lorah erklärte: „Ich glaube, dass hier psychische Probleme eine Rolle spielen, aber ich halte es zum jetzigen Zeitpunkt noch für verfrüht, näher auf das Motiv einzugehen.“
Erie liegt an dem gleichnamigen See im Norden der USA. Die Stadt hat rund 90.000 Einwohner.
Lorah erklärt, dass die Polizei über die Software ShotSpotter benachrichtigt wurde. Das Programm ermittelt auf Basis mehrerer Mikrofone und mithilfe von KI mögliche Schussgeräusche – und alarmiert dann die Beamten.











