Schauspieler findet klare Worte
Star-Trek-Star William Shatner feuert gegen Aldi
07.10.2026 – 19:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Viele Menschen weltweit kennen William Shatner wegen seiner Kultrolle in „Star Trek“. Seine Popularität nutzt er nun für ein ungewöhnliches Machtwort.
Schon vor Jahrzehnten wurde William Shatner berühmt. Als Captain Kirk in der Kultserie „Star Trek“ gewann der Schauspieler in den 1960er Jahren weltweit Fans. Bis heute sind Sätze wie „Kirk an Brücke“ und „Scotty, beam uns rauf“ legendär. Jetzt sorgt er allerdings wegen einer ganz anderen Sache für Furore. Denn der 95-Jährige schaltete sich in einen Streit mit dem Discounter Aldi ein.
Bei der Auseinandersetzung geht es um eine zu hohe Lohn-Zahlung: Der britische Radio-Moderator Chris Brooks veröffentlichte auf X einen Brief von Aldi UK. Der Discounter fordert darin von Brooks‘ Sohn die Rückzahlung von 97,64 britischen Pfund, das sind rund 115 Euro. Die Summe wurde ihm nach Angaben des Unternehmens versehentlich zu viel überwiesen.
Shatner spottet über Discounter
Moderator Brooks schrieb, das Unternehmen habe seinem Sohn mit weiteren Schritten „gedroht“, um das Geld wiederzubekommen. Es sei „ungeheuerlich“, dass Aldi UK eine sofortige Zahlung verlangt und dafür außerdem einen Zeitpunkt genannt habe, der zwei Wochen vor dem eigentlichen Absenden des Briefes lag. „Ihr habt den Fehler gemacht, nicht er“, ergänzte er.
All das rief nun auch William Shatner auf den Plan. Bei X adressierte er eine Nachricht an Aldi UK und spottete: „Sagt eurem CEO, er sollte sich mal die Buchhaltung ansehen – dort weiß man offensichtlich weder, wie man zählt, noch wie man einen Kalender benutzt“.
Damit aber nicht genug. Der kanadische Schauspieler schob noch ein paar Sätze in Richtung des Aldi-Vorsitzenden hinterher. „Und wenn er schon dabei ist: Er sollte mal ausrechnen, was das Unternehmen für den Versand dieses Briefes ausgegeben hat. Ich bin sicher, das waren mehr als 97 Pfund.“
Nachdem sich William Shatner einschaltete, bekam der Fall erwartungsgemäß weitere Aufmerksamkeit. Zahlreiche britische Medien griffen die Auseinandersetzung auf – und berichteten, Aldi habe sich versöhnlich gezeigt. Die Angelegenheit sei mittlerweile geklärt worden, hieß es. Aldi UK gehört zur Unternehmensgruppe Aldi Süd. Die erste Aldi-Filiale in Großbritannien eröffnete 1990; nun gibt es dort über 1.000 Märkte.











