Schlagerstar zeigt sich versöhnlich
Nach Kritik an Silbereisen-Shows: Roberto Blanco rudert zurück
05.10.2026 – 13:23 UhrLesedauer: 2 Min.
Er selbst meidet die Schlagershows von Silbereisen und Zarrella schon lange. Trotzdem schlug Roberto Blanco nun versöhnliche Töne an.
In der Vergangenheit sparte Roberto Blanco nicht an Kritik an Shows wie Florian Silbereisens „Schlagerboom“. Er hatte bemängelt, Künstler würden bei Auftritten nicht angemessen bezahlt und die Sendungen wirkten durch die immer gleichen Stargäste eintönig. Seit vielen Jahren war er selbst nicht mehr bei Silbereisen oder Zarrella zu Gast.
Im Gespräch mit der „Abendzeitung“ relativierte der 89-Jährige seine frühere Kritik jetzt jedoch. „Es geht mich nichts an. In den Shows gibt es viele Künstler und Sänger, die wirklich gut sind“, sagte Blanco.
Mit den aktuellen Shows kann der Sänger aber weiterhin wenig anfangen. „Ich habe die beste Zeit des Showbusiness erlebt“, sagte er. Besonders gern erinnert sich Blanco an seine Auftritte in der „ZDF-Hitparade“, die von 1969 bis 2000 lief und in der er regelmäßig zu Gast war.
Roberto Blanco: „Showbusiness ist nicht mehr das, was es mal war“
„Ja, ich habe meine Shows erlebt. Und alles, was jetzt passiert: Das Showbusiness ist nicht mehr das, was es mal war. Heute sind wir weit weg von dieser Zeit“, lautete Blancos Urteil. Dass sich das Fernsehen und mit ihm die Sehgewohnheiten und der Geschmack des Publikums stetig verändern, sei ihm dabei bewusst.
In den 70er- und 80er-Jahren präsentierte Blanco eigene TV-Shows. Sollte er sich noch einmal ans Moderieren wagen, wüsste er nach eigenen Worten genau, wie das aussehen müsste: Er würde sich stark an den Konzepten von damals orientieren. Blanco glaubt, dass ein solches Format auch in der Gegenwart viele Menschen vor den Fernseher holen könnte.











