Kellnerin rechnet ab – und staunt
Münchner Firma eskaliert auf der Wiesn
Aktualisiert am 03.10.2026 – 16:08 UhrLesedauer: 2 Min.
Rund 20 Mitarbeiter feiern auf dem Oktoberfest. Am Ende stehen 136 Maß Bier auf der Rechnung. Als die Wiesn-Bedienung den Firmenchef darauf anspricht, reagiert er anders als erwartet.
Auf dem Oktoberfest sind hohe Rechnungen keine Seltenheit. Doch bei dieser Zahl wurde selbst eine Wiesn-Bedienung stutzig: 136 Maß Bier sollen am Ende einer Firmenfeier auf der Rechnung gestanden haben – für eine Gruppe von rund 20 Mitarbeitern.
Die Geschichte erzählt eine Kellnerin namens Kathi im Instagram-Format „Baychtstuhl“ von „BR Puls“. Die Gruppe habe auf der Wiesn deutlich mehr getrunken als gewöhnlich, schildert sie in dem Clip. „Die sind dann völlig eskaliert, haben total gesoffen“, sagt Kathi.
Im Schnitt wären das fast sieben Maß Bier pro Person gewesen. Genau deshalb habe sie mit ihren Kollegen zunächst überlegt, ob bei der Abrechnung etwas schiefgelaufen sein könnte.
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136 Maß auf Firmenkosten: Wiesn-Kellnerin spricht Chef an
Kathi entschied sich nach eigener Schilderung, den Chef der Firma zur Seite zu nehmen. Sie habe ihn auf die Summe angesprochen und gesagt: „Es tut mir echt leid, aber da sind jetzt 136 Maß Bier drauf.“
Die Reaktion fiel anders aus, als die Bedienung offenbar erwartet hatte. Der Chef habe sie „ganz ernst“ angesehen, berichtet Kathi. Dann habe er gesagt: „Kathi, ganz ehrlich – wenn ich auf die Wiesn geh‘, will ich, dass am nächsten Tag in der Zeitung steht: ‚Münchner Firma eskaliert auf der Wiesn.'“ Damit war für ihn die hohe Rechnung offenbar kein Problem, sondern Teil des Auftritts.
Oktoberfest-Feier: Firma und Jahr unbekannt
Die Szene ist nur aus Kathis Erzählung in dem kurzen Clip bekannt. Unklar bleibt, in welchem Jahr die Firmenfeier stattfand. Auch der Name der Firma wird nicht genannt. „BR Puls“ weist unter dem Instagram-Beitrag außerdem darauf hin, dass die Geschichte nicht in dem Zelt passiert sei, in dem Kathi aktuell arbeitet. Weitere Angaben zu der Firmenfeier macht der Sender in dem Beitrag nicht.
Die Firmenfeier auf dem Oktoberfest dürfte allerdings in jeglichem Fall eine teure Angelegenheit gewesen sein. Die Preise für Bier schossen in den vergangenen Jahren wiederholt in die Höhe. Wer 2026 für eine Maß den Höchstpreis bezahlen möchte, hat auf der Wiesn gleich mehrere Möglichkeiten. 15,90 Euro verlangen das Armbrustschützen-Festzelt, die Bräurosl und das Löwenbräu-Festzelt. Hinzu kommen die Mittelbetriebe Glöckle Wirt, Goldener Hahn, Heinz Wurst- und Hühnerbraterei sowie Poschner.









