Nach Eklat um Elif Eralp
Chef der Linksfraktion im Bundestag tritt Roter Hilfe bei
02.10.2026 – 07:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Rote Hilfe bekommt ein prominentes Mitglied: Sören Pellmann, der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, ist der umstrittenen Organisation beigetreten.
Nach Kritik an einer früheren Mitgliedschaft der Linken-Politikerin Elif Eralp in der sogenannten Roten Hilfe ist der Bundestagsfraktionschef Sören Pellmann dem Verein beigetreten. Der Linken-Politiker aus Leipzig bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
Zur Begründung erklärte Pellmann der Deutschen Presse-Agentur: „Eine solche NGO ist wichtig, wenn es darum geht, dass es faire Gerichtsverfahren gibt, in denen sich Verfahrensbeteiligte durch Anwältinnen und Anwälte vertreten lassen können. Insbesondere auch dann, wenn sie sich diese nicht leisten können.“
Im Video | So sah Elif Eralp früher aus
Player wird geladen
- „Bayern zahlt nicht für linke Experimente“: Söder schießt gegen Wahlsieger in Berlin
- Mitgliedschaft in der Roten Hilfe: Was hinter dem Skandal um Elif Eralp steckt
Die Zeitung hatte zuvor berichtet, dass die Linken-Kandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin, Elif Eralp, zeitweise Mitglied der Roten Hilfe war. Eralp trat 2025 aus. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bezeichnete Eralp vor diesem Hintergrund als nicht geeignet für das Amt der Regierungschefin.
Landesverfassungsschutz: Größte linksextremistische Organisation
Der Landesverfassungsschutz erwähnt die Rote Hilfe im Jahresbericht 2025 als mit Abstand größte linksextremistische Organisation in Berlin. Nicht alle Mitglieder des Vereins verfolgten selbst verfassungsfeindliche Zielsetzungen, heißt es darin. Die mutmaßliche Gegnerschaft der Organisation und ihrer Entscheidungsträger zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung sei jedoch ein Grund für die Beobachtung durch die Verfassungsschützer.
Die Rote Hilfe versteht sich laut Satzung als „linke Schutz- und Solidaritätsorganisation“ für alle, die aufgrund ihrer politischen Betätigung verfolgt würden, wie der Verfassungsschutz in seinem Bericht erwähnt. „Sie unterstützt von Strafermittlungen Betroffene materiell und politisch. Ausschlaggebend ist allein die politisch linke Motivation der Tat.“










