Warum sollen für Frikadellen die Brötchen mindestens einen Tag alt sein?
Durch die Zugabe von eingeweichten Brötchen wird die Frikadelle schön saftig. Am besten wird hier ein Brötchen vom Vortag genommen. Zum einen werden die Fleischbällchen durch die alte Backware saftiger und erhalten eine bessere Struktur, zum anderen können Reste so ideal verwertet werden.
Tipp
Für flache Varianten wie Hamburger können Sie Brötchen und Co. auch ganz weglassen.
Warum fallen die Frikadellen auseinander?
Das Ei dient zur Bindung der Fleischmasse. Ohne kann es passieren, dass die Frikadellenmasse nicht so fest zusammenhält. Wer keine Eier verwenden mag, bereitet die Masse dann besser mit Paniermehl zu.
Fallen die Frikadellen auseinander oder brechen sie, kann es noch weitere Gründe haben:
- Das Verhältnis von Fleisch, Ei und Brötchen stimmt nicht und die Masse ist zu weich. Hier können Haferflocken oder Paniermehl Abhilfe schaffen.
- Die Masse ist nicht gründlich genug gemischt. Kneten Sie die Hackmasse mit den Händen noch mal richtig gut durch. Sie muss schön gleichmäßig gemischt sein.
- Die Zutaten sind nicht fein genug. Zwiebeln, Kräuter und Brötchen müssen fein gewürfelt werden, damit sie sich gut zur Frikadellenmasse verbinden.
Diese Gewürze eignen sich für Frikadellen
Zwiebeln können sowohl roh als auch gedünstet in die Frikadellenmasse gegeben werden. Werden die Zwiebeln vorher angedünstet, schmecken die Buletten milder. Wer Knoblauch mag, kann eine zerdrückte Zehe zur Masse dazugeben, das macht sie besonders aromatisch.
Salz, Pfeffer und eventuell Senf für eine feine Schärfe dürfen nicht fehlen. Kräuter wie Petersilie oder Liebstöckl, gehackt und angedünstet, oder etwas abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone geben den zusätzlichen Würzkick.
Frikadellen formen leicht gemacht
Haben Sie aus allen Zutaten eine glatte Masse hergestellt, am besten mit den Fingern, geht es ans Bällchenformen. Dazu die Hände mit kaltem Wasser befeuchten. So bleibt nichts an den Händen kleben und die Frikadellen werden schön glatt.
Wer es ganz exakt mag, kann zum Portionieren auch einen großen Löffel benutzen. Das garantiert, dass alle Buletten gleich groß werden.
Frikadellen in der Pfanne braten – es gibt einen Trick
Angebraten werden die Frikadellen am besten in Butterschmalz. Dieses verbrennt nicht so schnell wie Butter, gibt aber einen leckeren Butter-Geschmack.
Je nach Größe sollten die Hackbällchen pro Seite zwischen drei und sieben Minuten gebraten werden. Ist die Temperatur in der Pfanne zu hoch, werden die Frikadellen schnell trocken und eventuell schwarz. Dreht man sie zu häufig, besteht die Gefahr, dass die Fleischmasse innen noch halb roh bleibt. Deshalb erst bei mittlerer bis hoher Hitze anbraten, dann drehen und die andere Seite braten. Jetzt die Temperatur etwas runterdrehen und die Frikadellen fertig garen, dabei nochmals wenden.












