Mega-Störung in den USA
Lufthansa-Jet nach New York muss über Atlantik umdrehen
23.09.2026 – 18:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Eigentlich soll der Flug von Frankfurt nach New York führen. Doch über dem Atlantik dreht der Jet um. Auch andere Flüge sind betroffen.
Ein Lufthansa-Langstreckenjet hat auf dem Weg von Frankfurt nach New York umkehren müssen. Flug LH404 war am Montagabend (21. September 2026) am Frankfurter Flughafen gestartet und sollte zum John F. Kennedy International Airport fliegen. Stattdessen landete die Maschine gut vier Stunden nach dem Verlassen des Gates wieder in Frankfurt.
Flugdaten zeigen den ungewöhnlichen Verlauf: Der Airbus A340-300 verließ sein Gate in Frankfurt um 17.20 Uhr und hob um 17.38 Uhr ab. Hinter der Westküste Irlands drehte die Maschine auf rund 10.350 Metern Höhe über dem Atlantik um und nahm wieder Kurs auf Frankfurt. Um 21.22 Uhr setzte sie dort wieder auf. Das Portal „Flightaware“ weist eine Gesamtreisezeit von vier Stunden und zwei Minuten aus.
Zahlreiche USA-Flüge betroffen
Hintergrund waren massive Probleme im Flugverkehr an der US-Ostküste. Bei Bauarbeiten in New Jersey war eine Glasfaserleitung beschädigt worden. In der Folge kam es zu Ausfällen bei der US-Flugsicherung. Die Luftfahrtbehörde FAA verhängte zeitweise Flugstopps und Verspätungsprogramme unter anderem für Newark und den John F. Kennedy International Airport in New York.
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Die Störung traf auch weitere Lufthansa-Flüge aus Frankfurt. LH400 auf dem Weg nach New York-JFK wich zum Beispiel nach Boston aus und flog später von dort weiter nach New York. LH402 von Frankfurt nach Newark wurde ins kanadische Toronto umgeleitet. Auch diese Maschine setzte ihre Reise später in Richtung Newark fort.
Flugbetrieb läuft inzwischen wieder normal
Noch länger unterwegs waren Passagiere eines Lufthansa-Flugs aus München. LH412 sollte ebenfalls nach Newark fliegen, kehrte aber über dem Atlantik um und flog zurück nach Bayern. Der Airbus A350 landete nach einer Gesamtreisezeit von fast acht Stunden wieder in München.
Die beschädigten Leitungen wurden noch am Montag repariert. Der Flugbetrieb an den betroffenen Flughäfen wurde anschließend wieder aufgenommen, wegen der aufgelaufenen Verspätungen kam es jedoch zunächst weiterhin zu Beeinträchtigungen.












