Cindy Crawford trauert um ihren Sohn
Neue Details zu Presley Gerbers Tod
22.09.2026 – 11:48 UhrLesedauer: 3 Min.
Am 20. September starb Presley Gerber mit 27 Jahren in einer Reha-Einrichtung in Los Angeles. Nun werden Details zu seinen letzten Tagen bekannt.
Presley Gerber hatte seinen Kampf gegen Sucht und psychische Probleme in den vergangenen Jahren nicht verborgen gehalten. Kurz vor seinem Tod am 20. September 2026 hatte er sich in eine Reha-Einrichtung in Santa Monica begeben. Das berichtet das US-Promiportal „Page Six“ unter Berufung auf einen Insider. Demnach hatte Gerber die Einrichtung „an diesem Wochenende“ aufgesucht, weil „er wusste, dass er Hilfe brauchte“.
Gerber lebte zum Zeitpunkt seines Todes gemeinsam mit mehreren Menschen in der Therapie-Einrichtung, die sich als betreutes „Sober House“ versteht – also ehemaligen Suchtkranken ein strukturiertes und suchtmittelfreies Wohnumfeld ermöglicht.
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Das Notruf-Protokoll
Ein von „Page Six“ eingesehenes Notruf-Protokoll zeigt, dass zunächst ein Herzstillstand gemeldet wurde. Kurz darauf folgte ein zweiter Anruf wegen eines möglichen Drogenmissbrauchs.
Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr rückten aus und waren dem Bericht zufolge drei Stunden vor Ort. Das Büro des Leichenbeschauers von Los Angeles County teilte mit, dass Gerber um 9.45 Uhr für tot erklärt wurde. Die Todesursache ist noch nicht abschließend geklärt.
Suchtprobleme und seine psychische Gesundheit
Gerber hatte in der Vergangenheit offen über seine Suchtprobleme und seine psychische Gesundheit gesprochen. Im Jahr 2019 wurde er in Beverly Hills wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss angeklagt und zu drei Jahren Bewährung sowie einem Anti-Alkohol-Programm und zwei Tagen gemeinnütziger Arbeit verurteilt.
Im Jahr 2024 sprach er öffentlich über eine damals bestehende, starke Opioidabhängigkeit. Im Dezember 2025 gab er bekannt, fünf Monate lang keinen Alkohol getrunken zu haben, und nannte die Medikamente, die er einnahm, darunter Xanax gegen Panikattacken, Buprenorphin und Ketamin.

Im November 2025 hatte Gerber auf Instagram erklärt: „Ich musste einen Schritt zurücktreten und mich eine Weile um meine eigene psychische Gesundheit kümmern. Aber ich komme zurück, stärker, klarer und bewusster als je zuvor.“
Gerber nutzte seine Bekanntheit auch, um dem Thema mentale Gesundheit eine Plattform zu geben: Mit seiner Initiative „Mental Health Mondays“ ermutigte er Menschen dazu, offen über ihre seelischen Probleme zu sprechen. „Ich bin stolz, dass etwas, das ich ins Leben gerufen habe, andere inspiriert und eine größere Bewegung rund um Offenheit und Heilung ausgelöst hat“, schrieb er damals.












