„Brennpunkt“ im Ersten
ARD ändert kurzfristig das Programm
21.09.2026 – 18:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Wahlergebnisse wirken sich auch auf das Programm im Ersten aus. Die ARD zeigt heute um 20.15 Uhr einen „Brennpunkt“ zur Vertrauenskrise.
Die ARD hat am Montag, dem 21. September 2026, ihr Abendprogramm kurzfristig geändert, um auf die politischen Entwicklungen nach den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zu reagieren. Um 20.15 Uhr zeigt Das Erste einen 30-minütigen „Brennpunkt“ mit dem Titel „Vertrauenskrise nach den Wahlen“. Moderiert wird die Sondersendung von Susanne Stichler.
Anlass für die ARD-Programmänderung sind die Ergebnisse der Landtagswahlen aus Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und zuvor in Sachsen-Anhalt. So gingen in Berlin die Linken als stärkste Partei hervor, in den anderen beiden Bundesländern die AfD. Laut ARD steht in der Sendung die Frage im Mittelpunkt, wie es um das Vertrauen in Politik, Parteien und die Regierung steht.
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„Dramatisch schwindender Zuspruch“
„Die jüngsten Wahlergebnisse zeichnen das Bild einer tiefgreifenden Veränderung der bundesdeutschen Parteienlandschaft und damit der politischen Willensbildung. Die ehemaligen Volksparteien kämpfen mit dramatisch schwindendem Zuspruch, die politischen Ränder erstarken – links wie rechts“, heißt es vonseiten des Senders.
Durch die Ausstrahlung des „Brennpunkt“ verschieben sich die weiteren Sendungen im Abendprogramm. Die Talkshow „maischberger“ startet erst um 20.45 Uhr, die „Tagesthemen“ folgen um 22.10 Uhr. Auch bei „maischberger“ sind die Wahlergebnisse am Montagabend Thema, zu dem sich die Bundestagsabgeordneten Armin Laschet (CDU) und Hubertus Heil (SPD) äußern werden. Manager und Aufsichtsratsvorsitzende von Siemens Energy, Joe Kaeser, werde sich zudem als Vertreter der Wirtschaft zu den Wahlen äußern.












