Wiesn-Start im Schottenhamel
Anstich mit zwei Schlägen – Buhrufe für Münchens OB
Aktualisiert am 19.09.2026 – 21:23 UhrLesedauer: 2 Min.
Bei der Wiesn-Eröffnung im Schottenhamel wird der neue grüne Oberbürgermeister auch ausgebuht, legt beim Anstich aber eine gute Leistung hin.
Die Wiesn-Premiere von Dominik Krause (Grüne) ist geglückt: Der Münchner Oberbürgermeister hat das Oktoberfest am Samstagmittag im Schottenhamel eröffnet – mit zwei Schlägen bei seiner ersten Wiesn als Oberbürgermeister.
Krause wurde von einem Teil, nicht der Mehrheit, des Festzelt-Publikums dabei ausgebuht. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wurde bei seiner Vorstellung im Fernsehen mit einigen Buhrufen begrüßt – wenn jedoch etwas weniger als Krause.
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Dominik Krause gelingt der Wiesn-Anstich mit zwei Schlägen
Krause zeigte sich während des Wiesn-Anstichs bestens gelaunt, lachte viel und scherzte mit den Umstehenden. „Zwei Bier habe ich gestern Abend getrunken und bestens geschlafen“, erzählte Krause unmittelbar vor dem Anstich. Am Morgen habe die Aufregung dann aber doch zugenommen.
Nicht besser habe es nämlich eine Aussage von Söder gemacht. „Der Ministerpräsident hat mir gerade nochmal erzählt, was alles schiefgehen kann. Das hat mich total beruhigt“, scherzte er. Auf die Buhrufe ging er nicht ein, er hatte sie sich auch nicht anmerken lassen.
Im Video | Wiesn: Grünen-Politiker beeindruckt Söder
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Hier sehen Sie den Anstich von Krause im Video:
Dafür sagte Krause der Münchner Lokalredaktion von t-online, dass er die zwei Schläge, historisch betrachtet ein Top-Wert für Münchner Oberbürgermeister, als gutes Omen für die anstehende Olympiabewerbung werten würde. Schließlich habe man ja gerade auch die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in die Isar-Metropole geholt.
Auch Krauses Partner, Sebastian Müller, freute sich über die Leistung seines OBs und Lebenspartner. Er sagte t-online im Schottenhamel: „Es hat alles super geklappt, ich bin überglücklich.“ Krause und Müller wollen sich nach dem „ersten Bier und Hendl“ ein wenig über die „Wiesn treiben lassen“, so der 33-Jährige. Dabei freue er sich besonders auf die „Wilde Maus“, eine Achterbahn, während Krause wohl „eher das Riesenrad bevorzugen würde“.












