Bis zu 50 Liter pro Quadratmeter
„Überflutungen von Straßen“: Wetterdienst warnt amtlich
16.09.2026 – 11:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Wetter zeigt sich vielerorts herbstlich ungemütlich: Der DWD ruft bereits erste amtliche Warnungen aus.
Der Mittwoch dürfte in vielen Regionen Deutschlands nass, windig und ungemütlich werden – und teils auch gefährlich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Starkregen, Hagel, Sturmböen und Gewittern.
Im Süden Bayerns riefen die Meteorologen bereits am Mittwochvormittag amtliche Warnungen aus, die ab dem Nachmittag gelten sollen. Es herrscht die dritthöchste Warnstufe Orange wegen Starkregens. Innerhalb weniger Stunden würden bis zu 35 Liter pro Quadratmeter erwartet, in Staulagen bis zu 50 Liter, hieß es.
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DWD-Prognosen zeigen Starkregen und Hagel
Es drohe Gefahr durch „vereinzelte, rasche Überflutungen von Straßen“ und Aquaplaning. Überflutete Abschnitte wie Unterführungen sollten gemieden werden, so der Rat der Wetterexperten.
Doch auch in anderen Regionen Deutschlands, in denen zunächst keine amtlichen Warnungen ausgerufen wurden, kann es laut DWD ungemütlich werden: Zunächst drohten in einem Streifen von der Eifel über die Lüneburger Heide bis zur Ostsee gewittrige Regenfälle mit Starkregen, stürmischen Böen und Hagel.
Gewitter in Deutschland: Hier könnte es krachen
Am Nachmittag kommt es dann südlich dieses Streifens, etwa vom Erzgebirge bis zu den Alpen, zu kräftigen Gewittern mit Starkregen und Hagel. Vereinzelt könnten die Gewitter auch die Unwetterstufe erreichen: Die Meteorologen rechnen mit Sturmböen bis 100 km/h und zwei Zentimeter großem Hagel. Auch in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gebe es lokal kurze Gewitter und Graupel.
Die Temperaturen liegen am Mittwoch bei maximal 24, am Inn bis 26 Grad, wie der DWD mitteilte. Am Donnerstag beruhigt sich das Wetter, die meisten Regionen können vormittags mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken rechnen. Am Nachmittag kommt von Nordwesten her neuer Regen ins Land. Die Höchstwerte liegen bei 17 bis 24 Grad.
Am Freitag sind Regenschauer weiterhin ein Thema, dazwischen bleibt es laut den Prognosen auch mal länger sonnig und trocken. Die maximalen Temperaturen sinken weiter ab auf maximal 23 Grad.












