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Home » Diabetisches Fußsyndrom: Symptome & Behandlung
Gesundheit

Diabetisches Fußsyndrom: Symptome & Behandlung

By zeit-heute.deSeptember 14, 20263 Mins Read
Diabetisches Fußsyndrom: Symptome & Behandlung
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Anzeichen ernst nehmen

Diabetisches Fußsyndrom – diese Symptome sind Warnsignale


Aktualisiert am 14.09.2026 – 07:30 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Ein diabetisches Fußsyndrom kann sich unter anderem durch Missempfindungen im Fuß äußern. Es ist wichtig, diese und andere Symptome frühzeitig ärztlich abklären zu lassen. (Quelle: eyepark/getty-images-bilder)

Der diabetische Fuß ist eine häufige Folge der Zuckerkrankheit. Ein Kribbeln an der Sohle und an den Zehen kann ein erster Hinweis sein. Doch es gibt weitere Symptome.

Etwa 20 bis 30 von 100 Menschen mit Diabetes mellitus erkranken im Verlauf der Erkrankung an einem diabetischen Fuß, auch diabetisches Fußsyndrom genannt. Damit sind verschiedene Beschwerden gemeint, die durch Schäden an Nerven und Blutgefäßen in den Füßen entstehen können, wenn der Blutzuckerspiegel dauerhaft zu hoch ist.

Welche Symptome genau auftreten, hängt davon ab, ob die Nerven oder die Gefäße geschädigt sind, oder beides der Fall ist. Entsprechend lassen sich mehrere Formen des diabetischen Fußsyndroms unterscheiden:

  • Am häufigsten kommt der neuropathische diabetische Fuß vor, der durch Nervenschäden entsteht. Aufgrund der geschädigten Nerven nehmen Betroffene Wunden und Verletzungen der Füße unter Umständen nicht rechtzeitig wahr.
  • Ebenfalls verbreitet ist der ischämische diabetische Fuß, der sich infolge geschädigter Gefäße und einer gestörten Durchblutung entwickelt. Wegen der Durchblutungsstörungen verheilen Wunden schlechter.
  • Ein Teil der Erkrankten hat einen neuroischämischen diabetischen Fuß, also sowohl Nervenschäden als auch Durchblutungsstörungen.

In jedem Fall ist eine frühzeitige Behandlung entscheidend. Denn Wunden, die zunächst unbemerkt bleiben und schlecht verheilen, können sich zu chronischen Geschwüren entwickeln und sich entzünden. Mit der Zeit kann das betroffene Gewebe absterben. Ohne rechtzeitige Gegenmaßnahmen kann es sogar notwendig werden, Teile des Fußes im Rahmen einer Amputation zu entfernen.

Um derartige Folgen abzuwenden, sollten Menschen mit Diabetes gut auf ihre Füße aufpassen und Anzeichen für ein diabetisches Fußsyndrom ernst nehmen.

Diabetischen Fuß erkennen: typische Symptome

Es gibt verschiedene Symptome, bei denen an Diabetes Erkrankte aufmerksam werden und eine ärztliche Praxis aufsuchen sollten. Auf einen diabetischen Fuß deuten insbesondere folgende Beschwerden am Fuß beziehungsweise an den Füßen hin:

  • ein Taubheitsgefühl, Kribbeln und/oder Brennen
  • kühle, blasse bis bläuliche Haut (bei Gefäßschäden) oder warme Haut (bei Nervenschäden)
  • ein kaum noch tastbarer Puls
  • trockene Haut
  • Druckstellen und Hornhautschwielen
  • Risse oder Wunden
  • Wadenschmerzen beim Gehen

Die Behandlung des Diabetes-Fußes

Wer Anzeichen für einen diabetischen Fuß bei sich feststellt, sollte zeitnah eine ärztliche Praxis aufsuchen. Je eher die Wunden ärztlich behandelt werden, umso geringer ist das Risiko für schwere Gewebeschäden.

Die Behandlung der Wunde setzt sich aus mehreren Maßnahmen zusammen:

  • Eine ärztliche Fachkraft sollte die Wunde regelmäßig sorgfältig reinigen. Dabei entfernt sie Schmutz, Beläge sowie abgestorbenes und entzündetes Gewebe.
  • Anschließend deckt die Ärztin oder der Arzt die Wunde so ab, dass diese besser heilen kann und vor Infektionen geschützt ist. Dazu kommt eine Wundauflage zum Einsatz, die regelmäßig zu wechseln ist.
  • Ist die Wunde mit Bakterien infiziert, bekommt die erkrankte Person Antibiotika verordnet.

Darüber hinaus sollte die Therapie des diabetischen Fußes darauf abzielen, die Ursachen der Gefäß- beziehungsweise Nervenschädigung bestmöglich unter Kontrolle zu bringen. Die Ärztin oder der Arzt muss vor allem darauf achten, dass der Blutzucker der erkrankten Person richtig eingestellt ist.

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