Prozess beendet
Christian Ulmen verliert Anteile an Firma
Aktualisiert am 11.09.2026 – 08:39 UhrLesedauer: 2 Min.
Monatelang liefen Verhandlungen hinter den Kulissen. Nun ist der Fall Christian Ulmen bei der Produktionsfirma Pyjama Pictures offiziell abgeschlossen.
Im März 2026 erschien im „Spiegel“ ein Text über Vorwürfe, die Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben hatte. Die Produktionsfirma Pyjama Pictures reagierte darauf und leitete Gespräche ein, ob Ulmen seine Anteile an dem Unternehmen zurückgeben würde. Dann folgte eine Klage, ein Gerichtstermin wurde angesetzt und in letzter Minute wieder abgesagt.
Der Prozess ist mittlerweile abgeschlossen. Wie das Branchenportal „DWDL.de“ berichtet, geht aus dem Handelsregister hervor, dass Christian Ulmen seit einigen Wochen kein Gesellschafter mehr bei der Pyjama Pictures GmbH ist. Eine Sprecherin der Seven.One Studios bestätigte: „Christian Ulmen ist nicht länger Teilhaber der Pyjama Pictures GmbH. Der rechtliche Prozess diesbezüglich ist abgeschlossen.“
Die 22,5 Prozent, die Ulmen zuletzt an der Firma gehalten hatte, liegen nun bei der Seven.One Studios GmbH, die damit insgesamt 77,5 Prozent hält. Die restlichen 22,5 Prozent entfallen auf die Carsten & Kelber Television GmbH von Geschäftsführer Carsten Kelber. Details zur Trennung, etwa mögliche Zahlungen an Ulmen für seine Anteile, nannte die Sprecherin nicht. Bereits seit 2023 war Ulmen kein Geschäftsführer bei Pyjama Pictures mehr, das zur ProSiebenSat.1-Gruppe gehört.
„Eine Ausstrahlung ist bis auf Weiteres nicht geplant“
Offen bleibt unterdessen, ob Ulmens jüngstes Projekt überhaupt noch ausgestrahlt wird: Die Serie „The Au Pair“ wurde bereits gedreht. Darin ist Ulmen nicht nur als Hauptdarsteller zu sehen, er war auch als Autor und Regisseur beteiligt. Inhaltlich soll die Serie Parallelen zu den Vorwürfen aufweisen, die Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann erhebt. Eine Sprecherin der Seven.One Studios erklärte gegenüber „DWDL.de“: „Eine Ausstrahlung der Serie ist bis auf Weiteres nicht geplant.“
Fernandes wirft Ulmen vor, jahrelang Fakeprofile von ihr angelegt und darüber Männer kontaktiert zu haben. An diese Kontakte sollen auch sexuelle Inhalte verschickt worden sein. Ulmen war in einigen Nebenpunkten gegen die ursprüngliche Berichterstattung des „Spiegel“ vorgegangen, die eigentlichen Vorwürfe von Fernandes blieben davon jedoch unberührt. Zu den Vorwürfen selbst hat sich Christian Ulmen bislang nicht im Detail geäußert.












