Wahl in Mecklenburg-Vorpommern
SPD rückt an AfD heran – CDU einstellig
Aktualisiert am 10.09.2026 – 17:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Kurz vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern wächst die Spannung: In einer neuen Umfrage holt die SPD auf – für die CDU setzt sich der Abwärtstrend fort.
In Mecklenburg-Vorpommern verringert die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig laut einer Insa-Umfrage weiter den Abstand auf die AfD – und drückt im stark polarisierten Wahlkampf zugleich die CDU weit unter die Zehn-Prozent-Marke. Einer repräsentativen Befragung für den Neubrandenburger „Nordkurier“ zufolge käme die SPD auf 33 Prozent der Stimmen, wäre am kommenden Sonntag Landtagswahl. Das sind vier Prozentpunkte mehr als in der vor vier Wochen veröffentlichten Insa-Umfrage für die Zeitung. Die AfD bliebe unverändert bei 36 Prozent.
Die CDU verliert im Vergleich zur vorherigen Umfrage drei Prozentpunkte und käme nur noch auf 7 Prozent. Ein solches Wahlergebnis wäre ihr bundesweit schlechtestes seit Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg.
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Die Linke verharrt demzufolge bei 11 Prozent. Die Grünen müssten mit unverändert 5 Prozent um den Einzug in den Landtag bangen. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) bleibt bei 4 Prozent und wäre bei einem solchen Ergebnis nicht im Parlament vertreten.

Aktuelle Koalition könnte Mehrheit verlieren
Der neue Landtag in Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September gewählt. Schwesig regiert bisher zusammen mit den Linken. Der Umfrage zufolge würde es für eine Neuauflage der Koalition nicht reichen. Bei einem Einzug der Grünen in den Landtag könnte Schwesig aber an der Spitze eines Dreierbündnisses mit ihnen im Amt bleiben.
Insa gibt die Fehlertoleranz mit plus/minus 3,1 Prozentpunkten an. Die Daten beruhen auf einer repräsentativen Onlinebefragung von 1.000 Menschen vom 1. bis 8. September.
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Bei der Landtagswahl 2021 waren die Sozialdemokraten mit 39,6 Prozent noch stärkste Kraft geworden. Die AfD kam damals auf 16,7 Prozent, die CDU auf 13,3, die Linke auf 9,9, die Grünen auf 6,3 und die FDP auf 5,8 Prozent der Stimmen.











