Mutmaßlicher Strom-Saboteur Daniel V.
Nach Festnahme: Polizisten machen gefährlichen Fund
Aktualisiert am 08.09.2026 – 13:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Der mutmaßliche Strom-Saboteur ist von der Polizei gefasst worden. Das berichten mehrere Medien.
Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und der WDR berichten, ist Daniel V. von der Polizei gefasst worden. Der 48-jährige Mann steht im dringenden Tatverdacht, Anschläge auf mehrere Umspannwerke verübt zu haben. Die Kölner Polizei bestätigte die Festnahme wenig später.
Im Video | Sabotage: Polizei nimmt Verdächtigen Fest
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Der Gesuchte habe bei seiner Festnahme Sprengmittel bei sich gehabt. „Die Gegenstände werden derzeit durch einen Entschärfer des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen begutachtet“, teilte die Polizei Köln mit. Außerdem hätten Einsatzkräfte im Unterholz ein Zelt gefunden, das mit weiteren Sprengladungen versehen gewesen sei.
Den Berichten zufolge wurde V. von der Polizei im Raum Weisweiler bei einer Verkehrskontrolle gefasst. Die Polizei hatte nach dem Mann seit dem Ende der vergangenen Woche gefahndet und unter anderem seine Wohnung und seinen Wohnwagen durchsucht.
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V. soll an mehreren Orten in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen versucht haben, mit selbst gebauten Raketen einen dünnen Draht über die Hochspannungsleitungen zu schießen und so einen Kurzschluss auszulösen.
In Bergheim westlich von Köln waren dadurch mehrere Blöcke eines Kraftwerks lahmgelegt worden, zu Stromausfällen kam es aber nicht. Bei Jänschwalde in Brandenburg war ein solcher Angriff auf das Stromnetz erfolgreich.
Sabotage in Deutschland: V. reklamiert Taten für sich
Bereits in der vergangenen Woche hatte V. an mehrere deutsche Medien ein handgeschriebenes Dokument verschickt, in dem er die Sabotageversuche für sich reklamiert hatte. Er begründete die Taten mit dem Klimawandel und den Umweltschäden, die durch das Verbrennen fossiler Rohstoffe entstehen.
Am Dienstagvormittag hatte die Polizei Köln mitgeteilt, dass in der Nähe eines Umspannwerks in Weisweiler ein zweites Bekennerschreiben aufgetaucht sei. Auch während der Suchaktion durch die Polizei waren an mehreren Hochspannungsleitungen neue Sprengvorrichtungen entdeckt worden.

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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte zuletzt gesagt, es handele sich offensichtlich um „Klimaterrorismus“ eines Einzeltäters.











