Feuerwehr rückt aus
Würgeschlange auf Wiese in Bayern gesichtet
07.09.2026 – 12:59 UhrLesedauer: 1 Min.
Eigentlich ist sie in Südamerika beheimatet – jetzt sorgte sie aber in Bayern für Aufregung: Am Wochenende hat eine Anakonda die Polizei auf den Plan gerufen.
In Bayern ist am Samstag eine zwei Meter lange Schlange gefunden worden. Wie die Polizei mitteilte, handelte es sich bei der Schlange um eine Anakonda.
Eine 66-jährige Frau hatte das Tier demnach auf einer Wiese zwischen Kirchroth und Oberzeitldorn gefunden, wie der „Bayerische Rundfunk“ berichtet. Beamte der Autobahnpolizei hätten die Schlange zunächst identifiziert. Im Anschluss wurde das Tier von Beamten der Autobahnpolizei und der Feuerwehr eingefangen. Sie brachten das Tier in eine Reptilienauffangstation in München, hieß es weiter.
Die Polizei will nun den Besitzer der Schlange ermitteln. Würgeschlangen zu halten ist in Deutschland nicht pauschal verboten – Privatpersonen müssen aber sehr hohe Auflagen erfüllen. In Bayern werden Anakondas vom Gesetzgeber als gefährliche Tiere einer wild lebenden Art eingestuft. Fehlt die Haltungserlaubnis, muss ein hohes Bußgeld gezahlt werden.
Anakondas leben eigentlich in Südamerika. Die Würgeschlangen sind ungiftig. Zum Beutespektrum der Schlangen gehören Fische, Amphibien und mittelgroße Säugetiere wie etwa Affen oder Wasserschweine.










