Galaxy Fold 8 im Test
Dieses Falthandy passt in die Hosentasche
08.09.2026 – 08:54 UhrLesedauer: 6 Min.

Samsung baut sein Falthandy um: Es ist nun kürzer, breiter – und aufgeklappt fast ein Tablet. Unser Test zeigt, was das im Alltag bringt und an welcher Stelle der Hersteller spart.
Samsung hat seine Falthandys um ein neues Format erweitert: Das Galaxy Z Fold 8 verfügt aufgeklappt über einen 7,6 Zoll großen Bildschirm im Seitenverhältnis 4:3 und ähnelt damit einem kleinen Tablet. Zusammengeklappt fällt das Gerät hingegen kürzer und breiter aus als ein übliches Smartphone.
Damit kommt Samsung einem Format zuvor, das am Mittwoch auch bei Apple eine Rolle spielen könnte: Der iPhone-Konzern lädt für den 9. September zu einem Event, erwartet wird dort neben neuen Smartphones auch ein erstes faltbares Modell. t-online wird die Veranstaltung verfolgen und in einem Live-Ticker berichten.
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Zurück zum Galaxy Fold 8: Dieses misst laut Datenblatt zugeklappt 81,9 × 123,9 Millimeter bei 9,7 Millimetern Dicke, aufgeklappt sind es 4,5 Millimeter. Es wiegt rund 200 Gramm. Im Test fällt auf: In der Länge erreicht der Daumen alles bequem, in der Breite wird die Bedienung mit einer Hand zur Übung. Wer bisher ein schmales Smartphone genutzt hat, braucht einige Tage, bis der Griff sitzt. Dafür passt das Gerät trotz der Breite problemlos in die Hosentasche.
Was der breite Bildschirm im Alltag ändert
Das Frontdisplay misst 5,5 Zoll bei 1.972 × 1.248 Bildpunkten und ist mit 10:16 deutlich breiter als bei üblichen Smartphones. Beim Lesen von Nachrichten passen mehr Wörter in eine Zeile, ein Beitrag bei Instagram füllt den Bildschirm fast vollständig aus. Dreht man das Gerät quer, laufen YouTube-Videos beinahe ohne schwarze Ränder. Hochformatige Kurzvideos etwa bei TikTok sitzen dagegen mit breiten schwarzen Balken auf dem Bildschirm.

Aufgeklappt stehen 2.448 × 1.848 Bildpunkte auf 7,6 Zoll zur Verfügung. Das 4:3-Format spielt seine Stärken beim Lesen aus: Hochkant gehalten erinnert das Gerät an einen E-Book-Reader oder eine Zeitungsseite. Ein längerer Artikel lässt sich ohne Zoomen erfassen. Quer nebeneinander finden zwei Apps Platz, ohne dass eine davon zur Restfläche schrumpft – etwa ein Messenger neben dem Browser.
Auch eine Karte wirkt in diesem Format übersichtlicher als auf einem schmalen Bildschirm. Während der Bildbearbeitung können wir uns auf dem großen Innendisplay eine Vorher-Nachher-Sicht anzeigen lassen. Filme und Serien im Breitbildformat lassen oben und unten schmale Balken stehen.
Beide Bildschirme arbeiten mit einer Bildrate von bis zu 120 Hertz, schnelle Bildbewegungen, etwa in Autorennspielen, wirken entsprechend flüssig. Samsung gibt eine Helligkeit von bis zu 3.000 Nits an. Dadurch bleibt der Bildschirm auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar.











