Hälfte der Bestrahlung geschafft
Uwe Herrmann gibt Update zur Krebsbehandlung
29.08.2026 – 20:38 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit Monaten wird Uwe Herrmann wegen einer seltenen Krebsform behandelt. Nun hat der Dresdner TV-Star einen wichtigen Teil seiner Therapie geschafft.
Der Dresdner Modedesigner und TV-Star Uwe Herrmann hat die Hälfte seiner Bestrahlung hinter sich. „Halbzeit. Und ich habe noch immer gut lachen“, schrieb der 63-Jährige in einem Beitrag auf Instagram. Dazu veröffentlichte er ein Selfie vor einer Dresdner Einrichtung für Strahlentherapie.
Der Tumor sei operiert und entfernt, erklärte Herrmann. Die Bestrahlung diene als zusätzliche Sicherheit, um auch möglichen verbliebenen Tumorzellen keine Chance zu lassen. Nun werde die Dosis etwas angepasst. Herrmann rechnet deshalb damit, schneller durch die zweite Hälfte der Behandlung zu kommen. Wie viele Termine noch ausstehen, schrieb er nicht.
Uwe Herrmann spricht offen über seine Behandlung
Die vergangenen Monate hätten ihm gezeigt, dass sich nicht bestimmen lasse, was einem im Leben begegne. Entscheiden könne man jedoch, wie man damit umgehe. Er begegne der Krankheit mit Respekt, wolle aber weiterleben, „ohne mein Leben an sie abzugeben“.
Herrmann lud seine Follower dazu ein, ihm Fragen über Krebs, Bestrahlung und seine Behandlung zu stellen. Er wolle sie auf seinem weiteren Weg mitnehmen.
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Seltene Krebsform wurde im Februar entdeckt
Bei Herrmann war im Februar ein Merkelzellkarzinom diagnostiziert worden. Ausgangspunkt war eine kleine Beule oberhalb seines rechten Ellenbogens, die innerhalb kurzer Zeit gewachsen war. Dabei handelt es sich um eine seltene und aggressive Form von Hautkrebs.
Nach einer ersten Operation wurde in einem Lymphknoten eine Mikrometastase entdeckt. Bei einem zweiten Eingriff entfernten die Ärzte zwölf weitere Lymphknoten. Weitere Metastasen fanden sie nach Herrmanns Angaben nicht.
Die medizinische S2k-Leitlinie empfiehlt beim Merkelzellkarzinom auch nach einer vollständigen operativen Entfernung eine zusätzliche Bestrahlung. Der Tumor gilt als strahlenempfindlich. Welche Bereiche bei Herrmann behandelt werden, machte er nicht öffentlich.
Ob zusätzlich eine Immuntherapie vorgesehen ist, geht aus seinem aktuellen Beitrag ebenfalls nicht hervor. Im Juli hatte der aus der Vox-Sendung „Zwischen Tüll und Tränen“ bekannte Brautmodenexperte erklärt, diese Möglichkeit werde noch geprüft.











