Wann sie zu sehen ist
Kameras im KitKat: ARD-Doku zeigt, was sonst niemand sieht
26.08.2026 – 14:24 UhrLesedauer: 1 Min.
Seit 30 Jahren gilt der Berliner KitKatClub als einer der geheimnisvollsten Clubs der Welt. Jetzt öffnet eine ARD-Doku erstmals die Türen.
Der Berliner KitKatClub hat erstmals Filmteams an seinem Samstagabenden drehen lassen. Die Dokumentation „One Night at KitKat“ erscheint ab dem 30. September 2026 in der ARD Mediathek.
Seit mehr als 30 Jahren steht der Club für Techno, sexpositive Clubkultur und Fetischszene. Handykameras sind verboten, die Türpolitik gilt als streng – Einblicke von innen gab es bislang kaum. Für die Dokumentation öffnete der Club diese Grenzen. Das iranische Regiepaar Mohsen Najafimehri und Diba Darbari begleitete Gäste, Mitarbeitende und Gründer über mehrere Samstagabende.
Darum soll es in der ARD-Doku gehen
KitKat-DJ Don Basti und seine Freundin Nora sprechen über Depressionen, Körpergefühl und neu gewonnene Selbstsicherheit. Die ehemalige Köchin und heutige Domina Megan schildert, wie sie sexuelle Selbstbestimmung erlebt – und wo die Schutzmechanismen des Clubs an ihre Grenzen stoßen. Grenzüberschreitungen kommen ebenso zur Sprache wie die Frage, wie sich Sicherheit und Freiheit im Club vereinbaren lassen, heißt es in der Doku-Ankündigung.
Wegen Szenen mit Nacktheit und sexuellen Inhalten hat die FSK den Film ab 16 Jahren eingestuft. In der ARD Mediathek läuft er deshalb nur nach einem Altersverifikations-Login oder ohne Login erst ab 22 Uhr. Am 8. Oktober 2026 zeigt 3sat die Doku um 22.55 Uhr.












