„Spannende Gelegenheit“
Royal Shakespeare Company billigt Freizeitpark
26.08.2026 – 13:20 UhrLesedauer: 2 Min.
Sein oder nicht sein, das ist die Frage, wenn es um den Bau eines Erlebnisparks im Shakespeare-Stil geht. Die Royal Shakespeare Company bezieht nun Stellung.
In aller Welt gibt es Freizeitparks, die sich an die Fans großer Kinoerfolge richten. Dazu gehören zum Beispiel Disneyland in Paris, die Wizarding World of Harry Potter in Orlando oder auch der Asterix-Park, der bei Leipzig entsteht. In Großbritannien erregt zurzeit das Projekt zu einem weiteren Themenpark Aufsehen. Dabei geht es aber nicht um Blockbuster, sondern um Weltliteratur.
Die Royal Shakespeare Company (RSC) unterstützt die Pläne des französischen Unternehmens Puy du Fou zum Bau eines 700 Millionen Euro teuren Themenparks in der Grafschaft Oxfordshire. Das berichtet die BBC. Puy du Fou habe bereits im vergangenen Jahr beim Cherwell District Council Vorschläge für den Bau des Geländes nördlich von Bicester eingereicht. Jetzt gab es auch den Segen der weltberühmten Theaterkompanie, die sich der Pflege und Aufführung der Werke von William Shakespeare widmet.
Die RSC sagte der BBC, das Projekt sei eine „spannende Gelegenheit, das Kultur- und Tourismusangebot Großbritanniens weiter zu verbessern“.
Vier historische Dörfer und 13 Liveshows
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Puy du Fou plant, den Park ab 2029 etappenweise zu eröffnen und rund 2.000 Arbeitsplätze zu schaffen. Interessant ist in dem Zusammenhang, dass das französische Freizeitpark-Unternehmen auf historische Themen spezialisiert ist. Im Gegensatz zu Parks wie Disneyland gibt es hier keine großen Fahrgeschäfte oder Karussells. Man muss sich den Park eher wie ein großes Theater vorstellen.
So würde auch der neue Park in Bicester vier historische Dörfer und 13 Liveshows umfassen, in denen die Besucher „in die britische Geschichte eintauchen“ könnten.
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Anwohner sind dennoch besorgt, so die BBC. Sie haben Angst, dass sich das große Projekt auf Verkehr und Umwelt negativ auswirkt. Das Unternehmen habe deshalb bereits die Gründung einer Gruppe angeregt, in der sich auch Vertreter der umliegenden Dörfer finden sollen. In der Gruppe sollen die Stimmen der Anwohner gehört und das Großprojekt erörtert werden.












