DFB-Pokal
Chaos bei Derby: DFB schreitet ein
22.08.2026 – 03:29 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Ausschreitungen beim DFB-Pokal-Derby haben Folgen. Nach dem Spiel meldete sich der DFB zu Wort.
Nach dem Platzsturm und chaotischen Szenen beim DFB-Pokal-Spiel zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern (0:1) mit 85 Verletzten gibt es Verurteilungen und Ursachensuche. Der Mannheimer Sportdirektor äußerte sich bei Sky zu den Vorfällen: „Nach der Rudelbildung hier an der Ecke, auf die wir deeskalierend eingewirkt haben, sind wir hinübergegangen und dann sind, glaube ich, Raketen aus dem Lautern-Block in unsere Haupttribüne geschossen worden. Ich glaube, dass das der Auslöser für die Spielunterbrechung war“, sagte er.
- Nach Platzsturm bei Derby: 85 Verletzte
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Nach torlosen 90 Minuten war die Situation im Carl-Benz-Stadion eskaliert, als nach einer Rudelbildung zwischen den Spielern auf dem Rasen auch noch einige FCK-Anhänger Feuerwerkskörper in den Sitzplatzbereich schossen. Daraufhin stürmten Mannheimer Fans den Platz. Einsatzkräfte der Polizei – auch zu Pferd – mussten einschreiten, um die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen. Zeitweise drohte die Partie abgebrochen zu werden.

Hengen: „Das schadet allen, das schadet dem Fußball“
Nach seinen Beobachtungen seien aus der Fankurve des 1. FC Kaiserslautern Leuchtraketen auf die Haupttribüne abgeschossen worden. Auf die Frage, ob Mannheimer Fans Gegenstände geworfen hätten, sagte er, er habe das auch mitbekommen. Als der Lauterner Profi Marlon Ritter nach einer Gelben Karte seiner Bank gegangen ist, habe er Dampf abgelassen und provoziert. „Das entschuldigt nicht die Becherwürfe. Aber ich denke schon, dass das sehr provozierend war“, sagte Schober.
FCK-Sportgeschäftsführer Thomas Hengen betonte: „Das war ein Derby, das muss auf dem Platz bleiben. Was dann auf den Rängen abgegangen ist, war drüber.“ Hengen fügte an: „Das schadet uns, das schadet allen, das schadet dem Fußball.“
DFB: Vorfälle werden umfassend aufgearbeitet
Der Deutsche Fußball-Bund hat am Abend auf Instagram eine Analyse angekündigt. Die Vorfälle würden „umfassend aufgearbeitet“, hieß es in einem unmittelbar nach dem Erstrundenspiel veröffentlichten Post. „Der Deutsche Fußball-Bund wird die Berichte auswerten und den zuständigen Gremien zuleiten.“ Für sicherheitsgefährdendes Verhalten sei im Fußball kein Platz, hieß es abschließend.












