Kurz vor Saisonstart
Chaos bei Eintracht Frankfurt
Aktualisiert am 21.08.2026 – 13:51 UhrLesedauer: 4 Min.
Eintracht Frankfurt trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf einen Oberligisten. Was eigentlich eine Pflichtaufgabe sein sollte, droht plötzlich zur Herausforderung zu werden.
Kurz vor dem ersten Pflichtspiel der neuen Spielzeit steckt Eintracht Frankfurt im Chaos: Mit 0:7 verloren die Frankfurter die Generalprobe am letzten Wochenende gegen den englischen Klub FC Brentford. Im Klub erzeugte das eine gewisse Alarmstimmung, denn die Pleite offenbarte einige Schwächen im noch lückenhaften Kader. Fehlende Stürmer, eine schwach besetzte Außen- und Innenverteidigung – und auch eine Torwartdiskussion drängt sich plötzlich auf.
Am Freitag trifft die Eintracht nun im DFB-Pokal auf den SC St. Tönis – eine Pflichtaufgabe, die plötzlich zur Herausforderung werden könnte. Und das, nachdem bereits die vergangene Saison nicht den eigenen Vorstellungen gemäß verlaufen war. Platz acht hieß es am Ende des letzten Spieltags, die internationalen Ränge wurden damit verpasst.
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Nach nur vier Monaten im Amt war mit der Entlassung von Cheftrainer Albert Riera der erste Schritt zu einer neuen Eintracht geschafft. Die Rückkehr von Adi Hütter als Coach, fünf Jahre nach seiner letzten Amtszeit bei der Eintracht, sollte den Neustart einleiten. Nun liegt es an Sportvorstand Markus Krösche, auf dem Transfermarkt aktiv zu werden und dem Wiederkehrer einen konkurrenzfähigen Kader bereitzustellen. Dafür muss zunächst jedoch das bestehende Transferchaos angegangen werden. Bis zum 1. September ist dafür noch Zeit. Sonst droht 2026/27 ein Fehlstart.
Namhafte Abgänge und fehlende Zugänge
Krösche agiert bisher allerdings nicht so aktiv, wie es sich Adi Hütter selbst wünschen würde. Der Trainer forderte bereits öffentlich eine Reaktion im Hinblick auf die Personalien. „Ich glaube, dass jeder heute gesehen hat, was uns noch fehlt. Und wir werden natürlich alles daran setzen, dass wir den Kader schlussendlich so auf die Beine stellen, dass wir konkurrenzfähig sind“, sagte er nach der Niederlage gegen Brentford.
Mit Nathaniel Brown gaben die Frankfurter für 50 Millionen Euro einen deutschen Nationalspieler an den FC Bayern München ab. Auch Stammkraft Rasmus Kristensen (zum FC Midtjylland), Aurèle Amenda (Coventry City) und Ellyes Skhiri (zurück nach Köln) verließen die Eintracht im Sommer und haben eine klaffende Lücke in dem „Adler“-Kader hinterlassen.











