Spielt er gleich zum Auftakt?
Werder hofft auf Füllkrugs besondere Wirkung
20.08.2026 – 18:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Niclas Füllkrug ist zurück in Bremen – und bringt nach Ansicht seines Trainers genau das mit, was Werder zuletzt fehlte. Ob der Stürmer schon im Pokal spielt, ließ er jedoch offen.
Niclas Füllkrug soll bei Werder Bremen mehr sein als nur ein neuer Stürmer. Trainer Daniel Thioune erhofft sich von dem 33-Jährigen Energie, Selbstvertrauen und neuen Schwung für eine Mannschaft, die nach einer schwierigen Saison wieder Stabilität finden muss. Ob Füllkrug beim ersten Pflichtspiel nach seiner Rückkehr direkt auf dem Platz steht, hat der Trainer aber noch nicht entschieden.
Thioune zeigte sich nach Füllkrugs Vorstellung im Weserstadion beeindruckt vom Auftreten des Rückkehrers. „Der Junge hat Bock, der Junge hat Energie, Selbstvertrauen ohne Ende“, sagte der Werder-Coach. Das könne man „in Flaschen abfüllen und verkaufen“. Vor allem diese Wirkung des Angreifers soll nun auf die Mannschaft ausstrahlen.
Füllkrug verzichtet auf Geld
Dass Füllkrug unbedingt zurück an die Weser wollte, hatte er bereits bei seiner Vorstellung deutlich gemacht. Der Angreifer sieht Bremen sportlich und persönlich als den richtigen Ort für seinen nächsten Karriereschritt.
Dafür nahm er auch finanzielle Einbußen in Kauf. Sein bisheriges Gehalt bei West Ham United hätte Werder nicht stemmen können. Für Füllkrug gab nach eigener Aussage jedoch etwas anderes den Ausschlag: die emotionale Verbindung zu Bremen und zum Verein.
Der Kontakt zu Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz war nie abgerissen. Als sich bei West Ham keine Perspektive mehr abzeichnete, wurde aus der lange unwahrscheinlichen Rückkehr schließlich eine realistische Option. Werder leiht Füllkrug für ein Jahr aus.
Stürmer will nochmal richtig durchstarten
Als reine Wohlfühl-Rückkehr versteht Füllkrug seinen Wechsel nicht. Er will bei Werder noch einmal sportlich angreifen und an seine erfolgreichste Zeit in Bremen anknüpfen. 2023 verließ er den Klub als Bundesliga-Torschützenkönig in Richtung Borussia Dortmund, ein Jahr später wechselte er zu West Ham. Dort konnte er sich nicht dauerhaft durchsetzen und spielte zuletzt auf Leihbasis für die AC Mailand.
Gedanken an eine mögliche Rückkehr in die Nationalmannschaft stellt der 24-malige Nationalspieler zunächst hinten an. Erst einmal wolle er bei Werder Leistung zeigen.
Einsatz im Pokal? Thioune hält sich bedeckt
Die erste Gelegenheit dazu bietet sich am Samstag. In der ersten Runde des DFB-Pokals trifft Werder um 15.30 Uhr im Hamburger Millerntor-Stadion auf den Lüneburger SK Hansa. Ob Füllkrug dabei direkt beginnt, ließ Thioune am Donnerstag offen. Er habe noch nicht endgültig entschieden, mit welchem Stürmer oder welchen Stürmern er starten werde. Bis zum Spiel könne sich noch einiges verändern.












