Obst haltbar machen
Wassermelone einfrieren: Ist das möglich?
Aktualisiert am 02.08.2024Lesedauer: 2 Min.
Um lange etwas von saisonalem Obst zu haben, wird es gerne eingefroren. Doch lässt sich auch Wassermelone einfrieren? Hier finden Sie Tipps und Tricks.
So groß wie ein Wasserball, um die drei Kilo schwer und idealer Durstlöscher für heiße Tage: Einmal aufgesäbelt, wird das rote Fruchtfleisch der Wassermelone am liebsten scheibchenweise verputzt. Wer keine ganze Melone schafft, würde sie manchmal gerne für später einfrieren.
Ist Wassermelone zum Einfrieren geeignet?
Grundsätzlich ist Obst mit einem hohen Wassergehalt nicht gut zum Einfrieren geeignet, da sich die Konsistenz nach dem Auftauen ändert. Wassermelonen bestehen bis zu 95 Prozent aus Wasser und sind daher nur bedingt zum Einfrieren geeignet. Auch die Zellstruktur der Frucht ist wenig stabil, weshalb sie nach dem Auftauen weich und matschig wird.
Zum Vergleich: Spargel lässt sich trotz eines Wassergehalts von 93 Prozent gut einfrieren. Grund: Er besitzt eine stabilere Konsistenz als die Wassermelone.
Wassermelone einfrieren: So geht’s
Wollen Sie trotzdem eine Wassermelone einfrieren, dann sollten Sie dies am besten sofort nach dem Aufschneiden der Frucht tun, um eine Keimvermehrung zu minimieren. Dabei gehen Sie wie folgt vor:
- Entfernen Sie die Schale und die Kerne.
- Schneiden Sie das Fruchtfleisch in kleine Streifen oder Stücke.
- Geben Sie die Stücke in einen Gefrierbeutel und legen Sie ihn so in die Tiefkühltruhe, dass die Fruchtstücke nicht gequetscht werden.
So verpackt hält sich die Wassermelone zwei bis drei Monate in der Tiefkühltruhe.
So können Sie gefrorene Wassermelone verwenden

Einen Trick gibt es aber, wie Sie das Fruchtfleisch der Wassermelone nahezu ohne Qualitätsverlust nach dem Einfrieren verwenden können: Es lässt sich wunderbar als Zutat für Sorbets, Wassereis oder Smoothies verwenden.












