Stand nach dem Brand
Feuer in Wohneinlage – Polizei ermittelt wegen Brandstiftung
12.08.2026 – 17:53 UhrLesedauer: 1 Min.
In einer betreuten Wohnanlage in Berlin-Biesdorf hat ein Feuer eine Wohnung und den gesamten Dachstuhl zerstört. Nun ermittelt die Polizei wegen eines Verdachts.
Nach einem Wohnungsbrand in Berlin-Biesdorf ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger schwerer Brandstiftung. Das Feuer brach am Dienstag in einer betreuten Wohnanlage aus und griff auf Nachbarwohnungen sowie den gesamten Dachstuhl über. 28 Menschen erlitten laut Polizei eine Rauchgasvergiftung.
Die Feuerwehr sprach von zehn leicht verletzten Personen und einer Schwerverletzten. In der Spitze waren mehr als 160 Einsatzkräfte vor Ort. Die Flammen wurden noch am Nachmittag gelöscht.
Experten des Brandkommissariats untersuchten anschließend die ausgebrannte Wohnung im vierten Obergeschoss. Die genaue Brandursache blieb zunächst unklar.

Löschwasser richtet Schäden an
Die Bewohnerin der betroffenen Wohnung konnte sich auf den Flur retten. Alle weiteren Personen im Gebäude wurden von der Feuerwehr evakuiert. Vorübergehend kamen sie in Bussen unter, die die Berliner Verkehrsbetriebe bereitstellten.
Das Gebäude ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar, unter anderem wegen Schäden durch das Löschwasser. In der Anlage lebten laut Angaben ältere Menschen, viele mit eingeschränkter Mobilität. Der Betreiber kündigte an, sich um die Unterbringung der Betroffenen zu kümmern. Auch der Bezirk Marzahn-Hellersdorf will Notunterkünfte bereitstellen. Einige Bewohner könnten bei Bekannten oder Verwandten unterkommen. Wann eine Rückkehr ins Gebäude möglich ist, steht noch nicht fest. Zur Schadenshöhe machten die Ermittler keine Angaben.












