Ein Gespräch änderte alles
Ex-BTSV-Kapitän vor ungewisser Zukunft
11.08.2026 – 09:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Für Sven Köhler endete sein Engagement in Zürich anders als gedacht. Jetzt ist der frühere Kapitän von Eintracht Braunschweig ohne Verein. Wie es weitergeht, ist offen.
Eintracht Braunschweig kehrte Sven Köhler in der vergangenen Saison abrupt den Rücken: Mitten in der Saison ging der Kapitän von Bord – und machte sich damit nicht nur Freunde. Nach seinem Wechsel in die erste Schweizer Liga wurde Köhler in den sozialen Medien angefeindet. Noch immer nehmen ihm Fans den plötzlichen Abschied übel.
Und seine Station beim Grasshopper Club Zürich lief ebenfalls anders als geplant. Nach einem halben Jahr und 15 Pflichtspielen war für den inzwischen 29-Jährigen in der Schweiz im Juli schon wieder Schluss. Dabei hatte er auch dort zwischenzeitlich die Kapitänsbinde getragen.
Auf Linkedin äußerte sich Köhler nun noch einmal ausführlich zu seinem Aus in Zürich. Knackpunkt sei ein Eigentümerwechsel im Club gewesen, der im Juni über die Bühne ging. In diesem Zuge wurde Sportdirektor Alain Sutter freigestellt, der Köhler wenige vorher noch nach Zürich gelotst hatte.
Vertrag in Zürich nach wenigen Monaten aufgelöst
„Und dann gab es ein Gespräch, das mir persönlich besonders in Erinnerung bleiben wird“, schildert Köhler. „Am ersten Tag der Übernahme bat mich der neue CEO Ludovic Delechat zu einem Gespräch. Was mich dabei beeindruckt hat, war die Kombination aus Offenheit, Ehrlichkeit und Respekt.“
In diesem Gespräch seien ihm die neuen Pläne und Vorstellungen der Eigentümer transparent erläutert worden. Das Problem für Köhler: Er selbst spielte in diesen offenbar keine Rolle mehr.

Böses Blut gebe es laut dem Defensivspieler allerdings nicht. „Auch wenn sich Pläne verändern und Entscheidungen manchmal unbequem sind, kann man respektvoll und auf Augenhöhe miteinander umgehen“, erklärt Köhler. In den Wochen danach habe er trotz allem weiter mittrainieren und sich fithalten dürfen. „Nach drei Wochen haben wir schließlich eine Lösung gefunden, die aus meiner Sicht für alle Seiten fair war“, so Köhler.
Sven Köhler: Wie geht es für ihn weiter?
Konkret: Sein Vertrag in Zürich wurde aufgelöst. Köhler ist seither vereinslos. Verschiedene Gerüchte über einen Wechsel zu Rot-Weiss Essen, Greuther Fürth oder Fortuna Düsseldorf machten die Runde. Bislang ist seine Zukunft aber völlig offen. Klar ist nur, dass der Spieler selbst zeitnah Klarheit haben will.











