Leichtathletik-EM in Birmingham
Weitsprung-Weltmeister verlässt Stadion im Rollstuhl
10.08.2026 – 14:03 UhrLesedauer: 1 Min.
Mattia Furlani verletzt sich in der Qualifikation beim Weitsprung und kann zu seinen zwei verbleibenden Versuchen nicht mehr antreten. Befürchtet wird eine schwere Verletzung.
Schreckmoment bei der Leichtathletik-EM in Birmingham: Der italienische Weltmeister Mattia Furlani hat sich in der Qualifikation verletzt und musste im Rollstuhl aus dem Stadion gebracht werden.
Am Auftakttag der EM landete Furlani nach seinem Versuch auf 7,73 Meter unglücklich in der Sandgrube. Der 21-Jährige hielt sich danach das rechte Bein und humpelte stark. Zu seinen zwei verbleibenden Versuchen konnte er nicht mehr antreten. Medizinisches Personal schob ihn im Rollstuhl aus dem Alexander Stadium.
Furlani hatte sich im Vorjahr mit 8,39 Metern den WM-Titel in Tokio geholt und in Paris Olympia-Bronze gewonnen. In dieser Saison war er bereits 8,43 Meter gesprungen und reiste als Nummer fünf in Europa zur EM.
Noch weniger Glück hatte Simon Batz. Der deutsche Meister verletzte sich beim Einspringen am Oberschenkel und konnte gar nicht erst zur Qualifikation antreten. In der ARD sagte Batz: „Ich glaube, ich hätte auf jeden Fall vorn mitmischen können.“ Er habe sich „super gefühlt“, erklärte er. „Umso bitterer“ sei das verletzungsbedingte Aus. Den nationalen Titel hatte er sich mit 8,29 Metern gesichert.











