Mit 39 noch Matchwinner
Das macht BTSV-Legende Mirko Boland heute
Aktualisiert am 08.08.2026 – 12:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Bei Eintracht Braunschweig war Mirko Boland Identifikationsfigur, Fanliebling und Leader. Seit seinem Abschied erlebte er viel – und zeigt sich immer noch treffsicher.
Er stieg mit Eintracht Braunschweig auf, er stieg mit dem BTSV ab. In mehr als 300 Spielen mit dem Löwen auf der Brust erlebte Mirko Boland mit der Eintracht viele Höhen und Tiefen. Lange Jahre prägte er eine starke Ära des BTSV, in der es zeitweise bis hoch in die Bundesliga ging. Als er Braunschweig 2018 den Rücken kehrte, ging er als Fanliebling und Identifikationsfigur. Noch immer verbinden viele Zuschauer das Trikot mit der Nummer zehn mit dem seinerzeit unermüdlichen Mittelfeldmotor.
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Und auch für Boland selbst war der Abschied nach neuneinhalb Jahren ein schwerer. Im Interview mit der Eintracht bezeichnete er die Nachricht über sein Aus einmal als „das Schlimmste“ in seiner Karriere. Er selbst habe sich bereits ausgemalt, seine Laufbahn im Trikot des BTSV zu beenden.
Boland erfuhr an seinem Handy vom Braunschweig-Aus
Doch es kam anders. Boland erfuhr per App davon, dass es für ihn an der Oker nicht weitergeht. Zum „Tag der Legende“ kehrte er 2024 noch einmal an alte Wirkungsstätte zurück und wurde von Fans und ehemaligen Mitspielern gefeiert.

Nach seinem Abschied aus Braunschweig zog es Boland aber zunächst weit weg von Niedersachsen. Im Sommer 2018 wechselte er zu Adelaide United nach Australien. Dort gewann der Mittelfeldspieler zweimal den nationalen Pokal. Verletzungen verhinderten allerdings, dass er dauerhaft zur festen Stammkraft wurde.
Zwei Jahre später kehrte Boland nach Deutschland zurück und schloss sich dem VfB Lübeck an. Auch dort erarbeitete er sich schnell eine Führungsrolle. Vier Jahre spielte er für die Norddeutschen in der 3. Liga und der Regionalliga. 2023 feierte er mit dem VfB den Aufstieg in die 3. Liga, ein Jahr später folgte jedoch der direkte Wiederabstieg. Anschließend erhielt Boland keinen neuen Spielervertrag als.
Mirko Boland: Neuer Anlauf in der Regionalliga
Aufhören wollte er trotzdem nicht. Der damals 37-Jährige wechselte zum Regionalliga-Aufsteiger SV Todesfelde. Nach dem erneuten Abstieg im Sommer 2025 blieb Boland dem Verein treu und verlängerte seinen Vertrag vorzeitig. In der Oberliga führte der Routinier die junge Mannschaft mit seiner Erfahrung an. Am Ende standen die Meisterschaft und die Rückkehr in die Regionalliga.











