„Schädel von links nach rechts aufgesägt“
Musikmanager Thomas Stein erlitt eine Gehirnblutung
06.08.2026 – 16:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Musikmanager Thomas Stein überlebte eine Gehirnblutung nur knapp. Der einstige DSDS-Juror berichtet von seiner Zeit nach Not-OP und künstlichem Koma.
Thomas Stein durchlitt eine lebensbedrohliche Situation. Wie der einstige DSDS-Juror Musikmanager „Bild“ erzählte, hat er im Februar eine Gehirnblutung erlitten. Das schnelle Handeln seiner Frau Cornelia verhinderte wohl Schlimmeres.
Stein erinnert sich an die Situation: „Ich war morgens mit meinem Hund draußen und mir wurde plötzlich schwindelig. Zurück im Haus hatte ich Probleme mit dem Sprechen und konnte mich nicht mehr richtig bewegen.“ Der 77-Jährige habe zudem starke Kopfschmerzen gehabt. Seine Frau habe gemerkt, dass etwas nicht in Ordnung ist, und habe ihn sofort in eine Klinik gefahren. „Ich kann mich daran heute nur noch bruchstückhaft erinnern“, so Stein.
Bei Untersuchungen sei eine hohe Blutmenge zwischen den Gehirnhälften festgestellt worden. Es folgte eine mehrstündige Not-OP, bei der Stein „von links nach rechts der Schädel aufgesägt“ worden sei, um das Blut abzuleiten. „Angst zu sterben hatte ich nicht. Meine Frau hatte mehr Angst um mich als ich“, so Stein.
Er habe nach dem Eingriff sechs Tage auf der Intensivstation im künstlichen Koma gelegen, sei anschließend auf einen Rollstuhl angewiesen gewesen. „Ich musste völlig neu laufen und sprechen lernen.“
„Es war mein Ziel, wieder gesund zu werden“
Einen Rückschlag hat Stein offenbar noch sehr präsent in Erinnerung: „Ich bin in meinem Krankenzimmer auf die Toilette gewankt und habe es danach nicht mehr zurück ins Bett geschafft.“ Vier Stunden habe er deshalb auf dem Boden neben dem Bett gelegen. Die Hilflosigkeit habe ihn jedoch dazu angespornt, weiter an sich zu arbeiten.
„Viele Menschen verzweifeln, wenn ihnen so etwas passiert, und sie lassen sich fallen. Für mich kam das nicht infrage. Es war mein festes Ziel, wieder ganz gesund zu werden“, so Stein, der drei Monate nach der Gehirnblutung laut Bericht körperlich wiederhergestellt und zum Autofahren in der Lage gewesen sei.
Durch das Ereignis habe er 12 Kilo abgenommen. Heute mache er nach wie vor Physiotherapie und gehe täglich zehn Kilometer mit seinem Hund spazieren.











