Im Allgemeinen sind Drosseln zwischen 15 und 35 Zentimeter lang, bei einem Körpergewicht von etwa 20 bis 150 Gramm. Das Gefieder von Weibchen und Männchen ist bei einigen Arten unterschiedlich.
Besonders stark sticht hier die Amsel heraus: Das Männchen ist komplett schwarz mit einem gelb-orange Schnabel. Das Weibchen ist graubraun, hat eine gefleckte Brust und einen blassen Schnabel.
Gesang der Drosselarten
In der Drossel-Familie gibt es verschiedene Singvogelarten, die wiederum mit ganz unterschiedlichen Gesängen zu ganz unterschiedlichen Tageszeiten überraschen.
So ist die Singdrossel (Turdus philomelos) besonders in den Abendstunden zu hören. Dabei flötet sie ein sanftes und wohlklingendes Lied zumeist von Baumwipfeln.
- Singdrossel: So klingt die Abendsängerin
Dagegen besteht der Gesang der Rotdrosseln (Turdus iliacus) zumeist aus teils flötenden, teils schwätzenden oder zwitschernden Tönen. Im Frühjahr steckt der bei uns überwinternde Singvogel mittels Gesang sein Revier ab.
- Rotdrossel: Der Wintergast und sein Lied
Die Amsel (Turdus merula) punktet mit ihrer individuellen Sangesvielfalt. Einzelne Vögel verfügen über ein erstaunlich umfangreiches Gesangsrepertoire.
- Amsel: So melodiös singt der Gartenvogel
Futter: Obst, Beeren und Insekten
Drosseln sind sogenannte Weichfutterfresser und suchen am liebsten am Boden nach Nahrung. Auf ihrer Speisekarte stehen vor allem Obst (Früchte) und Beeren. In den Sommermonaten bevorzugen sie Insekten, aber auch Regenwürmer und Raupen.
Fortpflanzung und Brutzeit
Drosseln zählen zu den sogenannten Freibrütern. Das heißt, dass sie ihre Nester nicht in Höhlen oder in Nischen anlegen, sondern am Boden, in Bäumen oder im Gebüsch.











