Nach deutlicher Eberl-Ansage
Vier Bayern-Profis von Kaderliste gestrichen
03.08.2026 – 15:40 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Quartett hat noch gültige Verträge beim Rekordmeister, taucht jedoch nicht mehr auf der Website auf. Trainer Kompany begrüßt den Kurs der klaren Kommunikation.
„Wenn sich dann einer entscheidet, hierzubleiben, dann wird es relativ hart und kompliziert für ihn, weil er eben keine große Rolle spielen wird.“ Was Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl vergangene Woche mündlich angekündigt hatte, wird nun auch schriftlich unterlegt. Vier Profis stehen zwar weiter beim deutschen Rekordmeister unter Vertrag – doch auf der Kaderliste für die neue Saison tauchen sie nicht mehr auf. Ein deutliches Signal des Klubs.
Betroffen und seinerzeit von Eberl gemeint sind die Leih-Rückkehrer João Palhinha (Tottenham), Sacha Boey (Galatasaray Istanbul) und Bryan Zaragoza (AS Rom). Hinzukommt noch Armindo Sieb (Mainz), der ebenfalls nicht mehr auftaucht, aber sein einziges Spiel für Bayerns Profis bereits vor fast sechs Jahren absolviert hat.
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Das Quartett nahm zwar zum Saisonauftakt das Training in München wieder auf – doch auf der Homepage des FC Bayern sucht man ihre Namen im Aufgebot für die neue Spielzeit vergeblich.
Bereits vergangenen Mittwoch hatte Sportvorstand Eberl keinen Zweifel daran gelassen, wie der Verein mit Palhinha, Boey und Zaragoza plant: „Das haben wir ganz offen kommuniziert, dass wir mit Sascha, Bryan und João drei Spieler haben, wo wir sehr offen sind, sie abzugeben. Sie haben einen Vertrag beim FC Bayern – das haben wir auch zu respektieren, den haben wir beide unterschrieben. Trotzdem glaube ich, dass für die drei die Zukunft beim FC Bayern keine sein wird.“
Kompany: „Da sind wir auf einer gemeinsamen Linie“
Die klare Kommunikation seitens der Vereinsspitze trägt auch Trainer Vincent Kompany mit. Er sagte am Rande des Trainingslagers in Südkorea: „Ich finde, es ist positiv, dass der Verein mit den Spielern klar kommuniziert. Ich als Spieler hätte das damals auch gewollt. Der Klub hat ein klares Statement abgegeben, da sind wir auf einer gemeinsamen Linie.“ Und weiter: „Am wichtigsten ist, dass wir sie mit Respekt behandeln. Wir arbeiten mit ihnen daher selbstverständlich normal weiter.“
In Südkorea bestreiten die Münchner zwei Testspiele. Am Dienstag gegen den Jeju SK Football Club aus der heimischen K-League und am Freitag gegen Premier-League-Klub Aston Villa. Das erste Pflichtspiel steht für den Rekordmeister am 22. August (20.30 Uhr) auf dem Programm. Dann tritt man im Rahmen des Franz-Beckenbauer-Supercups bei Vizemeister Borussia Dortmund an.











