Mehr als eine halbe Million Euro
Bargeld-Pakete vor Urlaubsstrand angespült
02.08.2026 – 10:37 UhrLesedauer: 1 Min.
Italien-Urlauber erleben auf Sizilien eine Überraschung: Plötzlich schwimmen Bündel voller Bargeld im Meer. Dahinter stecken wohl kriminelle Aktivitäten.
Auf der Urlaubsinsel Sizilien haben zahlreiche Geldbündel am Strand von Casuzze Aufsehen erregt. Wie der italienische Rundfunk Rai und die Nachrichtenagentur Ansa berichteten, kam es bereits am Mittwoch zu dem Zwischenfall an der bei Urlaubern beliebten Küste.
Demnach hatten Beamte der Küstenwache kurz zuvor ein Motorboot kontrollieren wollen, das wegen Treibstoffmangels immer weiter in Richtung Strand trieb. Als sich die Einsatzkräfte näherten, sollen die Bootsinsassen zahlreiche wasserdicht versiegelte Pakete ins Meer geworfen haben. Als neugierige Badegäste diese öffneten, stellten sie das Bargeld im Inneren der Pakete fest – insgesamt rund 665.000 Euro, aufgeteilt auf verschiedene Stückelungen, wie Ansa berichtete.
Bargeld-Fund auf Sizilien: Italiens Polizei leitet Ermittlungen ein
Gegen drei Besatzungsmitglieder wurden daraufhin Ermittlungen eingeleitet. Boot und Bargeld wurden beschlagnahmt und sollen nun genauer untersucht werden. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler, über die Rai berichtete, könnte das Geld aus kriminellen Aktivitäten stammen. Eine offizielle Bestätigung hierfür gab es jedoch zunächst nicht.
Der Strand von Casuzze in Marina di Ragusa zählt zu den beliebtesten Reisezielen Siziliens. Der Ort ist einem breiten italienischen Publikum durch die seit Ende der 90er-Jahre ausgestrahlte Krimiserie „Commissario Montalbano“ bekannt. Zahlreiche Szenen der Serie wurden in Marina di Ragusa gedreht.












