Auch die obersten Klubbosse beim Rekordmeister trauen ihm das zu. Ex-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge nannte Bischof im Interview mit t-online zuletzt explizit neben Lennart Karl als Paradebeispiel dafür, wie sich die Bayern die Integration und Entwicklung von talentierten Jungprofis vorstellen.
Bischof erinnert Kimmich an sich selbst
Gemeinsam unter anderem mit Karl, Pavlović, mit denen er sich bestens versteht und neben Fußball auch gerne mal das gemeinsame Lieblingskartenspiel Uno spielt, ist Bischof schon jetzt Teil der neuen nachrückenden Bayern-Generation.
Aber auch bei den restlichen Teamkollegen hat sich Bischof bereits großen Respekt erarbeitet. Joshua Kimmich macht da keine Ausnahme. „Generell erinnert mich die Situation von Tom ein bisschen an meine eigene von vor elf Jahren“, sagte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft ebenfalls am Rande des Real-Spiels.
„Vom Gefühl her hat niemand einem vor der Saison zugetraut, dass man wichtig sein könnte für eine Mannschaft wie Bayern München“, erklärte Kimmich, der 2015 vom VfB Stuttgart und seinem Leihklub RB Leipzig zu Bayern gewechselt war. „Bei Tom hat man früh gemerkt, dass er ein gutes Mindset, eine gute Mentalität hat. Dass er bereit ist, zu lernen und sich zu entwickeln. Das merkt man bei ihm jeden Tag im Training.“
Genau wie Bischof wurde auch Kimmich unmittelbar nach seiner Ankunft in München damals unter Pep Guardiola vor allem als Außenverteidiger eingesetzt und rückte erst später ins Mittelfeld vor.
So spornte Kimmich Bischof an
Auch Bischof nahm seine Rolle als Aushilfsaußenverteidiger nun voll an. „Er ist bereit auf jeder Position. Das ist auch sehr wichtig. Manch anderer Spieler würde sagen: ‚Boah, ich bin doch eigentlich Sechser. Ich will im Mittelfeld spielen'“, sagte Kimmich. „Aber der Tom nimmt dann auch die Linksverteidiger-Position an und versucht auch da, seine Stärken auf den Platz zu bekommen.“
Das gelang Bischof auch dank Kimmichs Hilfe. Nach den beiden Distanztreffern, die Bischof beim 3:2-Sieg Anfang April am Ostersamstag beim SC Freiburg erzielte, verriet der Doppeltorschütze das. „Jo hat zu mir gesagt: ‚Kannst du jetzt bitte mal auf die Kiste schießen?'“, sagte Bischof. „Weil ich es im Training immer mache – im Spiel finde ich die Situation nicht, komme nicht rein oder verfehle den Moment. Und heute habe ich es einfach gemacht.“












