WM-Halbfinale
Frankreich-Star spielte offenbar mit Wirbelbruch
17.07.2026 – 07:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Im WM-Halbfinale musste William Saliba frühzeitig vom Platz. Jetzt sickert durch, unter welchen Umständen der Franzose gespielt hatte.
Frankreichs WM-Stammspieler William Saliba hat offenbar mit einem gebrochenen Wirbel gespielt. Das berichtet zumindest der französische Sender RMC Sport. Die Verletzung habe Saliba schon Wochen vor der WM erlitten. Der Innenverteidiger zog sich den Bruch laut RMC Sport bei einem Ligaspiel mit dem FC Arsenal zu. Die letzte Premier-League-Partie der „Gunners“ ist zwei Monate her.
Saliba spielte demnach sowohl im verlorenen Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain als auch bei der WM in den USA, Frankreich und Kanada mit seinem schweren Handicap. Er soll von den französischen Ärzten täglich behandelt worden sein und habe unter Schmerzmitteln gespielt. Am Teamtraining hatte Saliba dem Bericht zufolge nicht teilgenommen.
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Die Verletzung war dem Abwehrmann nicht angemerkt worden, bis er im WM-Halbfinale gegen Spanien schon in der ersten Hälfte vom Platz musste. „Ich halte es nicht mehr aus. Mein Rücken ist hin“, soll er bei der Auswechslung zu Defensivpartner Dayot Upamecano gesagt haben.

Vier bis fünf Monate Pause
Für ihn kam der ehemalige Wolfsburger Maxence Lacroix ins Spiel. Frankreich verlor das Duell gegen Spanien mit 0:2 und schied aus dem Rennen um den WM-Titel aus. Am Samstagabend trifft die Équipe Tricolore in Miami im Spiel um Platz drei auf England. Saliba wird bei der Partie fehlen.
Laut einem Bericht der französischen Sportzeitung „L’Équipe“ fällt der Innenverteidiger für vier bis fünf Monate aus und wird erst Anfang nächsten Jahres wieder auf den Platz zurückkehren. Eine Operation komme als die wahrscheinlichste Behandlungsoption infrage. Eine Entscheidung darüber soll aber noch gefällt werden. Auch eine konservative Therapie sei denkbar.












