Am Donnerstag setzt sich das wechselhafte Sommerwetter fort. Im Tagesverlauf sind vor allem im Süden und Nordosten stellenweise Schauer und Gewitter möglich. Die Temperaturen steigen auf 29 bis örtlich 35 Grad, an der See werden etwa 26 Grad erreicht. In der Nacht zum Freitag breiten sich im Südwesten dichtere Wolken aus. Dort entwickeln sich in der zweiten Nachthälfte verbreitet teils kräftige Schauer und Gewitter
Tief über Skandinavien beendet Hitzewelle
Zum Wochenende beginnt sich die Hochdruckzone über Mitteleuropa aufzulösen. Durch den Störimpuls wird ein Tief über Skandinavien angezapft, sodass kühlere Luft aus nordwestlichen Richtungen nach Deutschland gelangt.
In der Folge fällt die Temperatur am Samstag in Deutschland deutlich. Verbreitet werden Werte zwischen 20 und 26 Grad erreicht. Gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit für Schauer und Gewitter.
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Für viele Regionen bedeutet das allerdings keine Entspannung bei der Trockenheit. Zwar können lokal erhebliche Regenmengen innerhalb kurzer Zeit fallen, flächendeckender Landregen zeichnet sich nach den Prognosen jedoch nicht ab. Gerade auf den ausgetrockneten Böden kann Starkregen sogar oberflächlich abfließen, statt tief in den Boden einzusickern.
Wetterprognosen ab dem 20. Juli gehen auseinander
Deutlich komplizierter wird der Blick auf die Entwicklung nach dem Wetterwechsel. Während die Vorhersage für die kommenden Tage vergleichsweise stabil erscheint, unterscheiden sich die Modellrechnungen ab etwa dem 20. Juli zunehmend.
Das europäische Wettermodell (ECMWF) lässt den Trog über Osteuropa länger bestehen. Deutschland läge demnach in einer sogenannten Grenzwetterlage zwischen dem Azorenhoch im Westen und kühlerer Luft im Osten. Die Folge wären überwiegend Temperaturen zwischen 24 und 28 Grad, regional Schauer und Gewitter sowie eine anhaltende Teilung des Landes: Im Westen würde sich das Hoch langsam durchsetzen, während der Osten wechselhafter bliebe.












