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Home » US-Frauennationalmannschaft kassiert 6 Millionen nach WM-Aus der US-Männer
Sport

US-Frauennationalmannschaft kassiert 6 Millionen nach WM-Aus der US-Männer

By zeit-heute.deJuli 10, 20263 Mins Read
US-Frauennationalmannschaft kassiert 6 Millionen nach WM-Aus der US-Männer
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Nach WM-Aus der Männer

US-Frauen erhalten sechs Millionen Dollar


09.07.2026 – 14:55 UhrLesedauer: 2 Min.

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US-Nationalspieler Tim Ream (l.) und Sebastian Berhalter (r.): Die Erfolge der Männer wirken sich auch positiv auf die Frauen-Mannschaft aus. (Quelle: IMAGO/STEPHEN BRASHEAR/imago)

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Das Achtelfinal-Aus der US-Männer bringt der Frauennationalmannschaft rund sechs Millionen Dollar ein. Möglich macht das ein Tarifvertrag, den die Spielerinnen erkämpft haben.

Die 1:4-Niederlage der USA in der Runde der letzten 16 hat gleich zwei Gewinner hervorgebracht. Neben dem Einzug ins Viertelfinale der Belgier bedeutete das WM-Aus der US-Männer einen Geldsegen für die US-Frauennationalmannschaft.

Rund sechs Millionen US-Dollar fließen dank des Abschneidens der Herren- an die Frauenmannschaft vom US-Verband. Grundlage ist ein Tarifvertrag aus dem Jahr 2022, der WM-Prämien beider Teams in einen gemeinsamen Topf leitet.

Geld wird nicht sofort ausgezahlt

Die Fifa zahlt dem Verband für das Erreichen des Achtelfinales rund 15 Millionen Dollar. Davon bleiben 20 Prozent bei der United States Soccer Federation (USSF), die verbleibenden rund 12 Millionen werden gleichmäßig auf Männer- und Frauenmannschaft aufgeteilt – je etwa sechs Millionen Dollar.

Das Geld wird nicht sofort ausgezahlt. Es liegt auf einem Konto, bis der Zyklus der Frauen-WM 2027 endet, vorausgesetzt, die US-Frauen qualifizieren sich für das Turnier in Brasilien.

Hinter dieser Regelung steckt ein jahrelanger Rechtsstreit. 2019 klagten 28 Spielerinnen gegen den Verband wegen Lohndiskriminierung. Ein Bundesgericht wies die Klage 2020 ab, doch der öffentliche Druck hielt an.

imago 40953980Vergrößern des Bildes
Megan Rapinoe: Die ehemalige Weltfußballerin hat sich besonders für das sogenannte „Equal Pay“, also die Gleichbezahlung der Geschlechter, eingesetzt. (Quelle: IMAGO / Jan Huebner/imago)

2022 einigte sich der Verband mit den Spielerinnen auf 24 Millionen Dollar, darunter Nachzahlungen und Mittel für Förderprogramme. Kurz darauf ratifizierten beide Seiten neue Tarifverträge, die bis 2028 laufen.

Weniger Geld für WM-Titel

Kern dieser Verträge ist das Prämien-Pooling. Es soll die historisch ungleiche Verteilung der Fifa-Preisgelder ausgleichen. Bei der Männer-WM 2022 in Katar erhielten die US-Männer für das Erreichen der Runde der letzten 16 rund 13 Millionen Dollar – mehr als das Dreifache der vier Millionen, die die US-Frauen für ihren WM-Titel 2019 bekommen hatten.

Durch das Pooling erhielten die Frauen nach dem Männerturnier 2022 dennoch knapp sechs Millionen Dollar, obwohl sie selbst bei der Frauen-WM 2023 im Achtelfinale ausschieden.

Bis zu 25 Millionen für die Männer?

Das Modell wirkt in beide Richtungen. Ein tiefer Lauf der US-Frauen 2027 würde den gemeinsamen Topf vergrößern und damit auch die Auszahlung an die Männer erhöhen. Fifa-Präsident Gianni Infantino hat angekündigt, bis zur Frauen-WM 2027 gleiche Preisgelder für beide Turniere anstreben zu wollen.

Sollte das gelingen und die US-Frauen den Titel holen, könnten die Männer laut dem Sportmagazin „The Athletic“ mit bis zu 25 Millionen Dollar rechnen.

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