Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Gina H. sagt am 24. August vor Gericht aus

Gina H. sagt am 24. August vor Gericht aus

Juli 6, 2026
Streit unter Nachbarn eskaliert wegen Beleuchtung

Streit unter Nachbarn eskaliert wegen Beleuchtung

Juli 6, 2026
Einschnitte beim Wohngeld: Kabinett beschließt Entwurf

Einschnitte beim Wohngeld: Kabinett beschließt Entwurf

Juli 6, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Berlin: Lehren aus dem Blackout
Deutschland

Berlin: Lehren aus dem Blackout

By zeit-heute.deJuli 6, 20263 Mins Read
Berlin: Lehren aus dem Blackout
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Nach Stromausfall

Experten einig: Das sind die Schwachstellen Berlins

06.07.2026 – 20:01 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Polizeiabsperrung (Archivbild): Anfang Januar waren Tausende Haushalte im Berliner Südwesten von einem Stromausfall betroffen. (Quelle: Britta Pedersen/dpa/dpa-bilder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Ein Anschlag auf das Stromnetz legte Berlin tagelang lahm. Jetzt liegt ein Expertenbericht vor – mit klaren Forderungen an Politik und Behörden.

Eine unabhängige Expertenkommission hat Berlin sechs Monate nach dem Stromausfall vom Januar 2026 ein mangelhaftes Zeugnis beim Katastrophenschutz ausgestellt. Die Kommission stellte ihren rund 50-seitigen Bericht im Roten Rathaus vor und listet darin eine Reihe von Schwachstellen auf, die der mehrtägige Blackout offengelegt hat. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

Zu den festgestellten Mängeln zählen unzureichende Kommunikation mit der Bevölkerung, Lücken bei der Notstromversorgung und der Zusammenbruch des Mobilfunknetzes in den betroffenen Stadtteilen. „Der Terroranschlag auf das Stromnetz im Januar 2026 war ein Weckruf für Berlin und andere Städte“, schreibt die Kommission in ihrem Bericht.

Vom 3. bis 7. Januar waren rund 100.000 Menschen betroffen. Auslöser war ein mutmaßlich linksextremistischer Brandanschlag auf eine Kabelbrücke im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Es war der größte Stromausfall in Berlin seit dem Zweiten Weltkrieg. Viele Menschen mussten mitten im Winter ohne Strom, Heizung und funktionierendes Mobiltelefon auskommen.

Es braucht mehr regelmäßige Übungen

Kommissionsmitglied und Ex-Brigadegeneral Uwe Nerger warnte, künftig werde es vermehrt von Menschen gesteuerte Katastrophen geben. „Dieser Stromausfall führte Berlin hart an die Belastungsgrenze“, sagte er. Das Risiko nehme in mehrfacher Hinsicht zu. Charité-Vorstandsvorsitzender Heyo Kroemer verwies zudem auf weitere Bedrohungsszenarien: Cyberangriffe, Sabotage und Klimagroßschadensfälle durch extreme Hitze oder Kälte.

Die vierköpfige Kommission empfiehlt, ein zentrales Lage- und Krisenzentrum aufzubauen, das alle Krisenstäbe im Land und auf Bundesebene verbindet. Außerdem solle bei der Senatskanzlei auf Staatssekretärsebene ein sogenannter Chief Resilience Officer eingesetzt werden, der die Krisenvorsorge koordiniert. Kommissionsmitglied Albrecht Broemme, ehemaliger Berliner Landesbrandmeister, mahnte deutlich mehr regelmäßige Übungen an, in die auch die Bevölkerung einbezogen werden müsse. „Es reicht nicht, dass Feuerwehr und Polizei funktionieren“, sagte er. Als Zieldatum nannte die Kommission das Jahr 2029: Bis dahin müssten alle in einem Berliner Krisenfall betroffenen Akteure in der Lage sein, ihre Kernfunktionen über zehn Tage aufrechtzuerhalten.

Auf die Dringlichkeit wies die frühere Bahn-Managerin und ehemalige Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe, Sigrid Nikutta, hin: „Es wäre gut, wenn wir morgen anfangen mit der Umsetzung.“

Wegner: „Das kostet Geld“

Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) räumte ein, Berlin müsse sich noch professioneller aufstellen. „Das kostet Geld. Wir werden in den nächsten Jahren im Haushalt umsteuern müssen“, sagte er. Als Bundeshauptstadt mit Bundestag, Bundesrat und Kanzleramt trage Berlin eine besondere Bedrohungslage. Wegner forderte, der Bund müsse beim Schutz entsprechender Infrastruktur künftig noch mehr finanzielle Verantwortung übernehmen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Streit unter Nachbarn eskaliert wegen Beleuchtung

Streit unter Nachbarn eskaliert wegen Beleuchtung

Jochen Busse hat mit 85 noch einmal sein Glück gefunden

Jochen Busse hat mit 85 noch einmal sein Glück gefunden

Wer aus dem Kader fliegt und wer eine neue Chance erhält

Wer aus dem Kader fliegt und wer eine neue Chance erhält

Familie mit Statement aus München

Familie mit Statement aus München

Diese Busse sind in Hamburger Ferien seltener unterwegs

Diese Busse sind in Hamburger Ferien seltener unterwegs

Brandanschlag auf WDR-Maus – Ermittlungen eingestellt

Brandanschlag auf WDR-Maus – Ermittlungen eingestellt

Durchsuchung bei Kölner Salafistin – Polizei-Ermittlungen

Durchsuchung bei Kölner Salafistin – Polizei-Ermittlungen

Polizei sucht vermisstes Mädchen aus Eschweiler

Polizei sucht vermisstes Mädchen aus Eschweiler

Gabriel Kelly sagt Tour ab – Hamburg betroffen

Gabriel Kelly sagt Tour ab – Hamburg betroffen

Redakteurfavoriten
Streit unter Nachbarn eskaliert wegen Beleuchtung

Streit unter Nachbarn eskaliert wegen Beleuchtung

Juli 6, 2026
Einschnitte beim Wohngeld: Kabinett beschließt Entwurf

Einschnitte beim Wohngeld: Kabinett beschließt Entwurf

Juli 6, 2026
Wimbledon: Zverev will gegen Lehecka in das Viertelfinale

Wimbledon: Zverev will gegen Lehecka in das Viertelfinale

Juli 6, 2026
Milliarden-Deal der TKMS mit Kanada

Milliarden-Deal der TKMS mit Kanada

Juli 6, 2026
Neueste
Leichtathletik-Star Christina Hering ist schwanger

Leichtathletik-Star Christina Hering ist schwanger

Juli 6, 2026
Deutscher stirbt während Demo gegen Massentourismus

Deutscher stirbt während Demo gegen Massentourismus

Juli 6, 2026
Nachfrage nach Elektroautos aus China steigt

Nachfrage nach Elektroautos aus China steigt

Juli 6, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.