Zum 40-jährigen Jubiläum des Mauerfalls
Deutschland bewirbt sich um Start der Tour de France 2029
05.07.2026 – 20:20 UhrLesedauer: 1 Min.
40 Jahre nach dem Mauerfall soll die Tour de France durch Ostdeutschland rollen – die Bewerbung ist offiziell eingereicht. Doch die Konkurrenz ist stark, und die Zeit drängt.
Der Verein „Grand Départ Allemagne“ hat seine Bewerbung für den Start der Tour de France 2029 im Osten Deutschlands offiziell eingereicht. Das bestätigte Ex-Verteidigungsminister Rudolf Scharping am Rande der zweiten Tour-Etappe in Barcelona. Geplant sind Starts in Berlin sowie in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Die Bewerbung trägt einen historischen Anspruch: 2029 jährt sich der Mauerfall zum 40. Mal. Scharping sagte der ARD: „Die Bewerbung ist eingereicht. Es geht auch um Berlin und Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Eine Riesenchance, um die Geschichte der Freiheit und den Fall der Mauer zu erzählen.“
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Tour-Direktor Christian Prudhomme hatte sich einem möglichen Start im Osten Deutschlands gegenüber offen gezeigt. Bei der Finanzierung hofft Scharping neben den betroffenen Bundesländern auch auf eine Beteiligung des Bundes. Er betonte: „Ich denke, wir sollten bis Ende des Jahres alles klar haben, weil die Tour de France wird irgendwann den Grand Départ 2029 ankündigen; muss sie auch. Sie verhandelt auch mit anderen.“
Als Mitbewerber nannte der langjährige Radsport-Präsident Slowenien und die tschechische Hauptstadt Prag. Zuversichtlich zeigte er sich dennoch: „Die Konkurrenten sind stark, wir sind allerdings noch stärker und optimistisch.“











